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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Für Wolken zählt nur ein Sieg

14.04.2018

Neerstedt Der Abstiegskampf in der Handball-Oberliga verspricht auch in dieser Saison bis zur letzten Spielminute große Spannung. Bis zu vier Mannschaften könnte es am Ende treffen, die den bitteren Gang in die Verbandsliga antreten müssen. In einer gefährlichen Situation befindet sich somit auch der TV Neerstedt, der im dicht gedrängten Tabellenkeller momentan den neunten Platz einnimmt und an diesem Samstag (19.15 Uhr) beim bereits abgeschlagenen und abgestiegenen Schlusslicht ATSV Habenhausen II antritt.

„Wenn wir das Spiel verlieren, steigen wir ab“, findet Neerstedts Trainer Björn Wolken vor dem viertletzten Saisonspiel seiner Mannschaft deutliche Worte. Im Blick hat er dabei auch die Konkurrenz im Abstiegskampf. „Wenn es dumm läuft und die anderen punkten, könnten wir nach diesem Wochenende schon auf einem Abstiegsplatz landen. Somit gibt es für uns keine Wahl, als die zwei Punkte zu holen“, betont Wolken, der nach auskurierter Erkrankung in dieser Woche wieder das Training übernommen hat.

Beeinflusst wird der Abstiegskampf in der Oberliga vom Schicksal des VfL Fredenbeck (3. Liga Nord) und OHV Aurich (3. Liga West). Die Fredenbecker stehen aktuell auf einem Abstiegsplatz, die Auricher liegen vier Zähler vor der gefährdeten Zone. Würde eines der Teams oder sogar beide in die Oberliga Nordsee runterkommen, würde sich dort die Zahl der Regelabsteiger (zwei) dementsprechend erhöhen. „Das haben wir natürlich im Blick. Aber letztendlich haben wir auch immer noch alles selbst in der Hand“, erklärt Wolken. Dennoch sei es jetzt eine spannende Frage, wie seine junge Mannschaft mit dem Druck umgeht. Diese blieb in den vergangenen sechs Spielen ohne Sieg und rutschte dadurch aus dem einst komfortablen oberen Tabellenmittelfeld ins Schlamassel ab. „Vor diesem Hintergrund“, blickt Wolken zurück, „tun die Spiele gegen die direkten Konkurrenten natürlich doppelt weh“, sagt der TVN-Coach in Anspielung auf das 24:24 in eigener Halle gegen den TSV Bremervörde sowie das 31:32 beim Tabellenvorletzten SV Beckdorf. „Wenn wir die Spiele gewonnen hätten, wären wir im Prinzip schon fast durch“, so Wolken.

Nach der zuletzt schwankenden Formkurve, für die auch einige personelle Probleme verantwortlich waren, hoffen die Neeerstedter nun im Bremer Stadtteil Habenhausen auf die Trendwende. „Wir müssen auf jeden Fall etwas anders spielen als zuletzt“, betont der Coach. Erforderlich wird dies alleine schon durch den verletzungsbedingten Ausfall von Rückraumshooter Eike Kolpack. „Ohne ihn fehlen uns die leichten Tore. Dafür müssen wir mehr Konzept reinbringen und das Tempo forcieren“, fordert Wolken. Die Neerstedter Abwehr muss vor allem den gegnerischen Halblinken Marco Wilhelms beachten: Mit einem Schnitt von knapp acht Treffern pro Partie liegt der Bremer auf Platz zwei der Oberliga-Torjägerliste.

Michael Hiller
Lokalsportredaktion
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2710

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