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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

HSG-Frauen zeigen Volldampf-Handball

16.09.2019

Neerstedt Dieser Matchplan ist perfekt aufgegangen: „Wir wollten aus einer sicheren Abwehr mit viel Tempo nach vorne spielen – das hat die Mannschaft super umgesetzt“, strahlte Lars Osterloh, Trainer der Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg, am Freitagabend. Was so einfach klingt, hatte sein Team nahezu perfekt demonstriert und das Derby beim TV Neerstedt nach einer beeindruckenden Vorstellung mit 43:22 (23:10) gewonnen.

Während die HSG-Spielerinnen nach dem Abpfiff miteinander um die Wette strahlten, hatte sich der Großteil der Neerstedterinnen erstmal verdrückt. Von einem „Debakel“ sprach TVN-Trainer Maik Haverkamp, während sein Trainerpartner Michael Kolpack hinzufügte: „Die Spielerinnen haben viel zu früh den Kopf in den Sand gesteckt.“

Spiel früh entschieden

Tatsächlich war das gut besuchte Landkreisduell in der Neerstedter Sporthalle schon früh entschieden – auch wenn es zumindest bis zur zwölften Spielminute nicht danach aussah. Zwar hatte die HSG bis zu ihrem siebten Treffer zum 7:4 durch Ashley Butler, die einen präzisen Pass über das gesamte Spielfeld von Torhüterin Katharina Woltjen aufnahm und nach drei schnellen Schritten eiskalt versenkte, schon mehrfach das von Osterloh gewünschte Tempospiel brillant vorgetragen. Doch blieb Neerstedt (noch) dran, stellte durch Treffer von Stefanie Hanuschek und Agnieszka Blacha per Siebenmeter den Anschluss her (12.).

Was danach allerdings passierte, war mehr als ein Klassenunterschied. „Wir haben komplett den Faden verloren, es ging nichts mehr“, meinte Haverkamp. Mit sechs Toren in Folge setzten sich die Gäste ab. Auch eine Auszeit des TVN oder eine zwischenzeitliche doppelte kurze Deckung gegen die Torjägerinnen Mareike Zetzmann und Lena Faske änderte nichts daran, dass sich Hude/Falkenburg bis zur Pause immer weiter absetzte. Ein Hattrick der wie entfesselt aufspielenden Butler brachte der HSG eine 21:9-Führung in einer Phase, in der kaum noch Neerstedter Widerstand spürbar war. „Man konnte sehen, dass Neerstedts Moral schon zur Pause gebrochen war“, merkte Osterloh treffend an.

Kein Aufbäumen von Neerstedt

Wer von den Neerstedter Fans nach dem Seitenwechsel ein Aufbäumen der Heimmannschaft erhofft hatte, sollte enttäuscht werden. Weiter wirkten die Angriffsaktionen nicht durchdacht und ohne Struktur, stattdessen schien der Frust zu wachsen. Nach einem groben Foul an Faske sah Blacha keine drei Minuten nach Wiederanpfiff bereits zurecht die Rote Karte. Auch wenn Zetzmann mit dem fälligen Siebenmeter an TVN-Torhüterin Sina Huntemann scheiterte, änderte sich im weiteren Verlauf an der Überlegenheit der HSG nichts.

„Wir haben bis zum Schluss nicht nachgelassen“, lobte Osterloh den gleichbleibend motivierten Auftritt seiner Truppe. Über 32:14 (42.) und 37:16 (47.) setzte sich Hude/Falkenburg immer weiter ab. Das 40. Tor ging auf das Konto von Lisa-Marie Hillmer – die fünffache Torschützin bewies dabei, dass die HSG ihre Treffer nicht nur über die erste und zweite Welle, sondern auch aus dem Rückraum werfen konnte. Neben den Toptorschützinnen Faske (11) und Butler (10) verdienten sich in der Deckung auch Zetzmann im Zentrum sowie Lisa Maus auf der linken Abwehrseite die Bestnote.

Hude/Falkenburg übernimmt Tabellenführung

Die HSG Hude/Falkenburg übernahm dank des deutlichen Sieges die Tabellenführung, während Neerstedt erst einmal die rote Laterne innehat. „Wir waren in allen Belangen unterlegen gegen eine extrem starke Huder Mannschaft“, meinte Haverkamp und nahm seine Spielerinnen gleichermaßen ein wenig in Schutz. „Unsere Mannschaft ist noch nicht so weit wie gewünscht – wir geben ihr Zeit. Draufhauen bringt jetzt nichts. Ich hoffe aber, dass wir so schnell wie möglich in die Spur finden.“ Diese scheint der Kontrahent derweil schon gefunden zu haben – mit solchen Leistungen dürfte das Team vom Trainerduo Osterloh/Birgit Deeben auf jeden Fall noch viel Spaß bereiten...

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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