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Hude/Falkenburg jubelt nach Derby-Drama

12.11.2018

Neerstedt Zu einem kleinen Drama wurde am Freitagabend das Derby zwischen dem TV Neerstedt und der HSG Hude/Falkenburg in der Handball-Oberliga der Frauen. Lange Zeit sah es nach einer großen Überraschung aus, denn lag Aufsteiger Neerstedt mit 21:19 vorne. Doch in der verbleibenden Zeit schien das Team von Coach Maik Haverkamp Angst vor dem Gewinnen zu haben, und Hude zog mit 22:21 den Kopf noch aus der Schlinge.

Haverkamp war nach dem Schlusspfiff enttäuscht: „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen“, sagte der TVN-Trainer. „Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte phasenweise dominiert, doch konnten wir die Konzentration über 60 Minuten nicht halten. Es ist schon ein ärgerliches Ergebnis, besonders wenn man bedenkt, dass wir gleich vier Strafwürfe nicht verwandeln konnten. Trotzdem hat die Mannschaft einen Schritt nach vorne gemacht, auf den wir aufbauen können.“ Sein Gegenüber Dean Schmidt von der HSG war derweil froh, beide Punkte mitnehmen zu können: „Wir wussten, was auf uns zukommt, doch haben meine Spielerinnen das im Training gut Erarbeitete kaum umgesetzt. Die zweite Welle, sonst eine unserer Stärken, konnten wir selten ausspielen. Trotzdem haben wir die zwei Punkte, die uns weiterhelfen“, so Schmidt.

In der ersten Halbzeit begannen beide Teams sehr nervös. Hude/Falkenburg ging zunächst mit 2:0 in Führung, erst nach elf Minuten erzielte Neerstedt seinen ersten Treffer. Dann aber wurden die Gastgeberinnen stärker. Mit Delia Mathieu als vorgezogene Abwehrspielerin unterbanden sie das Kombinationsspiel der Gäste weitgehend, und auch im Angriff lief es plötzlich rund. Bis zur Pause hatte Neerstedt die Begegnung etwas überraschend in eine Fünf-Tore-Führung gedreht und legte direkt nach dem Wiederanpfiff sogar das 13:7 nach. Doch eine Umstellung im Angriff wirkte sich dann bei der HSG sehr positiv aus, denn mit der Hereinnahme von Rückraumschützin Lisa-Marie Hillmer wurde der Druck auf die TVN-Deckung größer. Mit ihren fünf Treffern war Hillmer auch entscheidend an der Aufholjagd beteiligt. Vor allem die letzte Viertelstunde gehörte den Gästen.

Das 21:19 durch Kirsten Kurok per Siebenmeter achteinhalb Minuten vor Schluss war zugleich der letzte Treffer für die Neerstedterinnen. Knackpunkt waren zwei weitere Strafwürfe des TVN, die von der starken Gäste-Torhüterin Fenja Schwark jeweils pariert wurden. Saskia Saß traf zunächst zum Ausgleich, und 45 Sekunden vor Schluss nutzte Jessica Galle ein Anspiel von Mareike Zetzmann zum glücklichen Siegtreffer.

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