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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Neerstedt gerät nach Pleite in Abstiegssumpf hinein

19.03.2018

Neerstedt In einem bis zur Schlusssirene spannenden Oberliga-Duell hat der vom Abstieg bedrohte TV Neerstedt am Samstag beim SV Beckdorf nach großem Kampf mit 31:32 (18:15) den Kürzeren gezogen. Durch die Niederlage gegen den direkten Konkurrenten im Liga-Keller verpassten die Handballer von Trainer Björn Wolken den Sprung in sichere Gefilde. Für Neerstedt war es das fünfte sieglose Spiel in Folge und ein vermeidbarer Rückschlag im Kampf um den Klassenverbleib.

„Der Frust ist natürlich groß, zumal wir spielerisch die bessere Mannschaft waren und nicht zuletzt aufgrund der fragwürdigen Leistung der Unparteiischen auf die Verliererstraße geraten sind“, echauffierte sich Wolken über das Schiedsrichter-Duo Enrico Marks und Manuel Morgenstern: „Der Gegner hat irgendwann eine Härte ins Spiel gebracht, die überhaupt nicht unterbunden wurde. Das war ganz offensichtlich Beckdorfs Taktik, uns körperlich zu schwächen, da wir nur mit zwei Torhütern und acht Feldspielern angetreten sind – diese Taktik ist dann leider aufgegangen.“ Beleg für die rüde Gangart des SV Beckdorf war die Attacke von Finn Nowacki, der nach einem übertriebenen Foul an Andrej Kunz die Rote Karte sah.

In der hektischen Endphase währte die Freude des TVN über den Ausgleichstreffer von Erik Hübner zum 31:31 nur fünf Sekunden. Es war das vierte Tor in Folge für die Gäste, die nach dem 27:31 (55. Minute) mit einer großartigen Moral eine abschließende Offensive starteten, um doch noch einen Punkt mitzunehmen. Philipp Hollmann, Mario Reiser mit einem Siebenmeter und wiederum Hollmann besorgten 90 Sekunden vor dem Ende das 30:31.

Auch von der Zeitstrafe gegen den stark aufgelegten Andrej Kunz, der 26 Sekunden vor Ablauf der Spieluhr von den Unparteiischen hinausgestellt wurde, ließen sich die Neerstedter nicht aus der Bahn werfen. Wolken nahm den Torhüter heraus und kam dank Hübner zum 31:31. Der finale Wurf aber gehörte den Hausherren – Christian Hansen stellte den schmeichelhaften Erfolg von Rechtsaußen ins verwaiste TVN-Tor sicher.

„Ich bin froh, dass wir jetzt eine zweiwöchige Pause haben, in der sich alle Spieler erholen können“, sagte Wolken. Eine Hiobsbotschaft überbrachte jedoch Eike Kolpack: Der Spielmacher wird Anfang April an der Schulter operiert und nach dem Eingriff für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung stehen. „Zur OP gibt es keine Alternative. Eike hat die letzten Spiele schon unter Schmerzen bestritten“, erklärte Wolken.

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