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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Neerstedt macht es unnötig spannend – 23:22

27.11.2017

Neerstedt Kollektives Aufatmen bei den Oberliga-Handballern des TV Neerstedt: Mit einem 23:22 (10:6)-Heimerfolg gegen das Tabellenschlusslicht ATSV Habenhausen II haben die Neerstedter nach drei Niederlagen das Feld wieder als Sieger verlassen und den Abstiegsstrudel zumindest vorerst auf Distanz gehalten.

TVN-Coach Björn Wolken war die Erleichterung am Samstagabend nach dem knappen Sieg gegen den Tabellenletzten deutlich anzumerken. Erst in einer spannenden Schlussphase hatte seine Mannschaft den vierten Saisonsieg perfekt gemacht und sich im direkten Vergleich mit dem ATSV etwas Luft verschafft. „Das war ein echter Arbeitssieg“, resümierte Wolken nach 60 Minuten Handball auf durchschnittlichem Niveau. Dabei machte es sich seine Mannschaft im zweiten Abschnitt allerdings selbst unnötig schwer.

In einer kampfbetonten Begegnung hatte sich der TVN in Halbzeit eins einen kleinen Vorsprung erspielt. Gerade die Abwehr präsentierte sich dabei sattelfest, ließ gegen die sonst so starke Offensive der Gäste aus Bremen nur wenig zu. Bei den eigenen Angriffsbemühungen lief es dagegen nicht so ganz rund.

Besonders den Start des zweiten Durchgangs verpennten die Hausherren. So gelang Habenhausen in Minute 41 der 13:13-Ausgleich – die Gäste waren somit im wieder im Spiel. Dazu warf Neerstedts Spielmacher Andrej Kunz einen Siebenmeter gleich neben das Tor. „Wir haben einfach nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, ärgerte sich Trainer Björn Wolken, der von seinen Spielern in der Halbzeitpause hohes Tempo gefordert hatte.

Stattdessen wurde zu selten der Abschluss gesucht, häufig der Ball noch zu einem Mitspieler weitergegeben. „Wir haben zu kompliziert gespielt, viele Bälle noch einmal quer gepasst. Gerade Andrej Kunz hätte das Spiel mehr leiten müssen“, nahm Wolken seinen Spielmacher in die Pflicht. Dafür brachte Wolken Eike Kolpack, der zwei wichtige Tore zum Sieg beisteuerte. „Wir können froh sein, dass Eike noch reingekommen ist und Verantwortung übernommen hat“, lobte der Trainer. So war es am Ende der TVN, der in einer mitreißenden Schlussphase die zwei Punkte einsammelte. Neben Kolpack machte in den Schlussminuten auch Philipp Hollmann am Kreis auf sich aufmerksam. Er erzielte das zwischenzeitliche 22:20 (59.), ehe Rene Achilles 30 Sekunden später mit einer Zeitstrafe vom Feld geschickt wurde. Das 21:22 konnten Hendrik Legler und Co. zwar nicht verhindern, dafür war es erneut Hollmann, der sich aus der Manndeckung in den letzten Sekunden befreite und für die Entscheidung sorgte.

„Das hätten wir leichter haben können“, resümierte Wolken, der dennoch erleichtert war, den Negativlauf gestoppt zu haben.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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