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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: TVN hofft auf Hilfe von oben

21.04.2018

Neerstedt Ein Stoßgebet zum Himmel soll Abhilfe schaffen. Wenn der TV Neerstedt an diesem Samstag (20 Uhr, Sporthalle Am Sportplatz) in der Handball-Oberliga gegen den VfL Edewecht antritt, hofft Björn Wolken auf Hilfe von oben. „Vielleicht möchte der Handballgott ja, dass wir alle überraschen“, sagt der TVN-Coach vor der Partie gegen den hoch favorisierten Tabellenzweiten.

Nach dem hart erkämpften 25:24-Erfolg zuletzt beim Tabellenletzten ATSV Habenhausen II sei „viel Druck von der Mannschaft abgefallen“. Über die 60 Minuten hatten beide Teams zwar handballerische Magerkost geboten, am Ende schmeckte der immens wichtige Sieg den Neerstedtern trotzdem. „Damit haben wir ein kleines Ziel erreicht. Um endgültig Sicherheit zu haben, müssen wir aber noch mehr Punkte sammeln“, stellt Wolken klar.

Mindestens ein „Zweier“ soll in den letzten drei Partien noch herausspringen. Im engen Feld der Abstiegskandidaten hat die Wolken-Sieben (20:26 Punkte) auf Platz neun alles selbst in der Hand. TSV Bremervörde (19:27), SV Beckdorf (18:28), HSG Schwanewede/Neuenkirchen (17:29) und Elsflether TB (17:29) tummelt sich im Haifischbecken des Tabellenkellers. ATSV Habenhausen II (6:40) ist abgeschlagener Letzter und schon lange ohne Chance auf den Ligaverbleib.

Ob die nötigen Punkte am Samstag gegen Edewecht eingefahren werden können, darf aber bezweifelt werden. Besonders zuversichtlich hört sich Wolken in Bezug auf das Spiel nicht an. „An guten Tagen können wir uns mit ihnen messen – wenn wir komplett wären“, sagt der TVN-Trainer und spricht zugleich das größte Problem an. Mit Rückraumschütze Eike Kolpack wird einer seiner gefährlichsten Spieler bis zum Saisonende ausfallen. „Uns fehlen schlanke acht, neun Tore. Das müssen wir erst einmal kompensieren“, erklärt Wolken.

Kolpack eins zu eins zu ersetzen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Deshalb musste Wolken sogar sein Spielsystem anpassen. „Wir werden keine einfachen Tore aus dem Rückraum mehr werfen können“, sagt Wolken. Stattdessen soll seine Mannschaft das Tempospiel forcieren und damit leichte Abschlüsse generieren. Im Positionsspiel setzt er auf viele Auslösehandlungen, um die starke 6:0-Deckung der Edewechter zu überwinden. Die Position im Rückraum soll unter anderem Mario Reiser bekleiden. Der gelernte Linksaußen verfügt aber nicht über das Gardemaß eines Kolpacks.

Im Hinspiel hatten die Neerstedter bei der 25:37-Niederlage eine „richtige Rutsche abgekriegt“. Das soll vor eigenem Publikum unbedingt vermieden werden. „Wir können eigentlich nur überraschen und vielleicht mal einen Ticken befreiter auftreten“, hofft Wolken und fügt hinzu: „Es wäre aber vermessen zu sagen, wir holen zwei Punkte. Kampflos geschlagen geben wir uns deshalb aber noch lange nicht.“ Vielleicht ist für Neerstedt ja mit himmlischer Hilfe etwas zu holen.

Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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