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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: Neerstedt ohne Druck im Angriff

02.05.2016

Elsfleth /Neerstedt So wenig Tore wie am Sonnabend haben die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt in dieser Saison noch nicht geworfen: Mit 15:27 (5:13) kassierte die Mannschaft von Trainer Jörg Rademacher beim Elsflether TB ihre elfte Saisonniederlage und musste dem Gegner den sechsten Platz in der Tabelle überlassen.

Rademacher war nach der Partie natürlich enttäuscht, wusste aber auch, woran es gelegen hatte. Zum einen musste der TVN-Coach zum wiederholten Mal in dieser Saison mit einem Mini-Kader auskommen. Gerade einmal acht Feldspieler – davon mit Eike Kolpack und Marcel Tytus sogar noch zwei angeschlagen – sowie die beiden Torhüter Christoph Kuper und Tristan Depenbrock standen ihm zur Verfügung. Da sich Kreisläufer Malte Kasper bei einer eher harmlosen Abwehraktion kurz vor der Pause seine dritte Zweiminutenstrafe einhandelte und konsequenterweise die Rote Karte sah, hatte sich das TVN-Personal für die zweiten 30 Minuten weiter reduziert.

Als zweites Handicap sah der Gäste-Trainer das Haftmittelverbot in der Elsflether Sporthalle. „Das kann auf dieser Leistungsebene einfach nicht sein“, ärgerte sich Rademacher. „Wir haben kein Druck auf unsere Würfe und Pässe bekommen. So macht es keinen Spaß.“ Daran alleine wollte er die Niederlage aber keinesfalls festmachen. „Insgesamt gesehen hat Elsfleth das Spiel schon verdient gewonnen“, betonte Rademacher, der vor allem in der Schlussphase mit der Leistung seines Teams haderte.

Doch auch schon in der Anfangsphase lief es bei den Gästen alles andere als rund. Es dauerte acht Minuten und 44 Sekunden, ehe Ole Goyert den ersten Neerstedter Treffer erzielte. Doch auch die Elsflether Offensive kam zu diesem Zeitpunkt nur holprig ins Spiel. Nach einer Viertelstunde führten die Hausherren gerade einmal mit 5:4. Besonders die oft versuchten Anspiele zu Kreisläufer Philipp Bolte liefen ins Leere.

Doch so langsam kam der ETB ins Rollen und zog Tor um Tor davon. Den Neerstedtern gelang bis zur Pause nur noch ein Treffer. Zu Beginn des zweiten Abschnitts fehlte es dann auch der Elsflether Offensive wieder an Durchschlagskraft. Sie übte kaum Druck auf die TVN-Deckung aus, so dass sich die Ballverluste häuften. Aber die Neerstedter agierten weiterhin zu harmlos, um eine Aufholjagd starten zu können. Mitte der zweiten Hälfte ließ zudem bei ihnen die Kraft nach. Bis zum 13:19 (45.) und 15:20 (49.) hielt der TVN das Ergebnis noch im Rahmen, danach gelang allerdings nichts mehr.

„Die letzten Minuten waren bei uns im Angriff Kraut und Rüben, da haben wir Elsfleth praktisch zu Gegenstößen eingeladen“, bemängelte Rademacher. Elsfleths Trainer Ulrich Adami wollte das klare Ergebnis nicht überbewerten: „Wir haben ganz gut gespielt. Aber man muss auch ehrlich sein: Mit dieser Mannschaft hatte Neerstedt von Anfang an keine Chance“, äußerte sich der Coach der Gastgeber.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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