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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Jetzt können noch mehr Spieler mit auf das Feld

11.02.2019

Neerstedt Selbst einem Laie dürfte es am Sonntag in der Neerstedter Sporthalle ins Auge gefallen sein: Die Rollstühle, mit denen sich die Kinder und Erwachsenen dort fortbewegten, sahen irgendwie schräg aus – im wahrsten Sinne. Die Räder an beiden Seiten sind schräg angebracht. Es handelt sich um Rollstühle, die für Sportarten wie Rolli-Handball gebaut sind. Die Rolli-Handballer des Delmenhorster Turnvereins boten am Sonntag in Neerstedt ein Stützpunkttraining an – und bekamen bei der Gelegenheit eine Spende überreicht.

Das Unternehmen Wellspect, das sich mit Medizinprodukten beschäftigt, ist auf die Rolli-Gruppe aufmerksam geworden – Marketingmanager Christoph Kimling ist passenderweise selbst ehemaliger Handballer. Er hatte die gute Nachricht übermittelt: Die Firma spendet der Gruppe fünf Rollstühle im Wert von 6000 Euro. Diese übergab Kimling kurz vor Beginn des Trainings am Sonntag. Weiter konnte Andreas Giebert, Initiator und Trainer der Gruppe, dank Spenden fünf weitere Rollstühle im Wert von 6000 Euro anschaffen – einen davon konnte er am Sonntag präsentieren.

Seit Ende Oktober findet in der Halle des Delmenhorster Turnvereins jeden Mittwoch von 17 bis 18.30 Uhr ein Training für junge Rollstuhlhandballer statt. Zustande gekommen ist die Gruppe durch Fynn-Morris, dem Sohn von Andreas Giebert. Er ist auf den Rollstuhl angewiesen. Gemeinsam mit seinem Bruder Ben-Louis hatte er in der E-Jugend der Handballer des VfL Bad Zwischenahn gespielt. Doch für diese Altersabteilung ist Fynn-Morris mittlerweile zu alt – der Vater rief daraufhin eine Rolli-Gruppe ins Leben. Sie ist für Menschen mit und ohne Handicap.

Um den Sport und die Gruppe bekannter zu machen, bieten Giebert, Co-Trainerin Ann-Christin Rasche sowie die Vorsitzende des Delmenhorster Turnvereins, Kerstin Frohburg, Stützpunkttrainings in der Umgebung an. Für das Training am Sonntag konnten Jane Martens und Jenny Behrend vom VfL Oldenburg gewonnen werden. Sie spielten zum ersten Mal Handball im Rollstuhl. Martens: „Das Lenken fällt schwer – und das Werfen auch. Es ist mal etwas anderes.“
Wer Interesse an einem Training hat, meldet sich unter Telefon   0152/36261529 oder per Mail an info@rolli-handball.de bei Andreas Giebert.

Verena Sieling Wildeshausen / Redaktion Wildeshausen
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