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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Intensives Spiel mit viel Biss

01.10.2018

Neerstedt Zu einem etwas glücklichen, aber letztendlich verdienten 26:22-Erfolg ist der TV Neerstedt über den nicht leicht zu spielenden VfL Fredenbeck II gekommen und setzt sich damit zunächst endgültig in der Spitzengruppe der Handball-Verbandsliga fest. Es war für die Gastgeber jedoch keine einfache Begegnung, denn die Spieler beschäftigen sich im ersten Abschnitt häufig mit den Entscheidungen der Unparteiischen, kassierten dafür sogar eine Hinausstellung und fanden so kaum zu ihrem Rhythmus. Coach Björn Wolken war folglich nicht ganz zufrieden mit der Leistung: „Wir kamen einfach nicht ins Tempospiel, auch unsere schnelle Mitte konnten wir nicht spielen, da der Anpfiff durch die Referees häufig verzögert wurde.“

Die Fredenbecker um ihren Haupttorschützen Jasper Lenz zeigten sich als unangenehmer Gegner und unterbanden mit ihrem Spiel immer wieder den Aufbau der Hausherren. So war es vor allem der konsequenten Neerstedter Abwehr zu verdanken, dass die Gäste zwar auf Augenhöhe blieben, sich jedoch nie vorentscheidend absetzen konnten. Auch Andrej Kunz zeigte nach den Gesprächen mit dem Trainer in den Trainingseinheiten eine deutlich ansteigende Tendenz, denn unermüdlich kurbelte er das Spiel seiner Mannschaft immer wieder an und war auch mit einigen entscheidenden Treffern an der Pausenführung beteiligt.

In den ersten 25 Minuten war es ein recht enges und intensiv geführtes Spiel mit wechselnden Führungen, denn Neerstedt versäumte in dieser Phase, den Vorsprung auszubauen. In dieser Phase waren dann die Treffer von Florian Honschopp, der im ersten Abschnitt sechs seiner insgesamt sieben Treffer erzielte, sehr wichtig, denn so blieb die Partie immer offen. Eine 11:7-Führung konnte Fredenbeck noch einmal auf zwei Tore verkürzen, ehe Neerstedt in der Schlussphase schon etwas mehr aufdrehte und sich mit den Treffern von Kunz (2) und Honschopp schon mit vier Toren absetzen konnte. In der Kabine gab Wolken der Mannschaft mit auf den Weg, dass sie sich mehr um die spielerische Seite kümmern sollte.

Obwohl die Gäste den Rückstand zunächst noch einmal auf zwei Tore verkürzen konnten, nahm die Wolken-Sieben jetzt das Heft selbst in die Hand. Mit zwei sehenswerten Treffern von Philipp Hollmann vom Kreis erhöhten die Gastgeber ihren Vorsprung auf 19:14 (41.) und schienen damit in der richtigen Spur zu laufen. Doch wiederholt waren es kleine Aussetzer in der Offensive, die von Fredenbeck dankbar angenommen wurden. 19:21 (49.). In der Schlussphase spielten die Hausherren dann aber ganz abgeklärt, nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter und hielten den Gegner bis zum Schlusspfiff auf Distanz.

Ein Wermutstropfen fiel noch in diesen Sieg, denn Julian Hoffmann verletzte sich drei Minuten vor dem Ende so schwer am Knie, dass er ausscheiden musste und es fraglich ist, wann er wieder zum Einsatz kommen kann.

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