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Oberliga: Neerstedt verspielt Heimsieg im Angriff

21.03.2016

Neerstedt Die Oberliga-Handballer des TV Neerstedt haben die Chance, sich im oberen Tabellendrittel der Liga festzusetzen, nicht genutzt. Im Heimspiel am Sonnabend gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen setzte es für das Team von Jörg Rademacher beim 23:24 (11:13) die zehnte Saisonniederlage. Die Gäste revanchierten sich dagegen für den Neerstedter Hinspielerfolg mit exakt dem selben Ergebnis und festigten ihren vierten Tabellenplatz.

Gerade den Start in die Begegnung verpatzte der TVN komplett. Erst in der fünften Minute gelang Neerstedt der erste Treffer der Partie – und auch danach blieben Tore für die Grün-Weißen eher Mangelware. Nach zwölf Minuten zog Coach Rademacher beim Stand von 3:7 die grüne Karte und nahm eine Auszeit, doch auch diese brachte nicht den gewünschten Erfolg. So vergaben die Neerstedter in den folgenden Minuten weiterhin zu viele Chancen leichtfertig, gerade einmal sechs Tore gelangen ihnen in den ersten 20 Minuten. Dann hatten die Gastgeber ihre stärkste Phase. Stück für Stück verkürzte das Team um Geburtstagskind Ole Goyert den Rückstand und war zum Halbzeitpfiff auf zwei Toren dran (11:13).

Auch nach dem Seitenwechsel hielt die starke Neerstedter Phase zunächst an. Während Schwanwede in Unterzahl agierte, traf Björn Wolken in der 36. Minute zur ersten Neerstedter Führung (15:14). Dann verfiel das Rademacher-Team aber wieder ins alte Muster, die Fehler im Offensivspiel häuften sich. Zu viele Chancen wurden vorschnell abgeschlossen, dazu lief HSG-Torhüter Daniel Sommerfeld zur Höchstform auf. „Mit so einem hinten drin ist es besonders schwierig“, lobte Rademacher den Schwaneweder Schlussmann.

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Als die Gäste dann mit 21:19 wieder mit zwei Toren in Führung lagen, kam für den TVN auch noch Pech dazu. Bei drei Versuchen in Folge fehlten nur Zentimeter und die Würfe landeten am Pfosten. Trotzdem hatten die Hausherren in den letzten Sekunden noch die Möglichkeiten auf den Ausgleich, doch auch die letzte Chance blieb ungenutzt. „Ich bin mit unserer Abwehr ganz zufrieden. 24 Gegentore sind in Ordnung“, analysierte Rademacher nach dem Spiel. Offensiv habe seine Mannschaft aber unter ihren Möglichkeiten gespielt, so der Trainer weiter. „Zum Saisonende macht sich der kleine Kader bemerkbar.“ Dazu musste er auf seine beiden Kreisläufer Marcel Tytus und ab der Halbzeit auch auf Malte Kasper verzichten.

Sönke Spille Freier Mitarbeiter Lokalsport / NWZ-Redaktion
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