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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Niederlage vermiest Party nicht

07.05.2012

GANDERKESEE Als Janna Müller das Mikrofon in die Hand nahm und mit netten Worten die fünf Mitspielerinnen verabschiedete, die künftig nicht mehr für die HSG Hude/Falkenburg spielen werden, kullerten bei einigen Frauen die Tränen. Es wurde emotional nach dem letzten Saisonspiel in der Dritten Handball-Liga. Die Partie gegen den TSV Owschlag ging zwar mit 26:31 (12:18) verloren. Die gute Laune und eine zünftige Abschlussparty mit Fans und Sponsoren ließ sich die Mannschaft aber nicht nehmen.

Mit den „Dauerbrennern“ Hiske Jacobi und Anja Mühlbach hören zwei langjährige HSG-Spielerinnen auf, zumindest vorerst. Auch Nicole Bähner (Karriereende), Inke Meyerholz (wird Mutter) sowie Kim Borchert (Vereinswechsel) gehören in der kommenden Oberliga-Saison nicht mehr dem Hude/Falkenburger Team an. Bei der Schlusszeremonie erhielt das Quintett Präsente – die Handball-Familie der HSG machte ihnen den Abschied schwer.

HSG legt sich ins Zeug

Im letzten Saisonakt vor der Sommerpause legten sich die Gastgeberinnen gegen den Tabellensechsten mächtig ins Zeug. Die Ambitionen der HSG, die letzte Partie gewinnen zu wollen, wurde gleich in der Anfangsphase unter anderem von den Unparteiischen Stephan Schwarz und Frank-Joachim Weiß durchbrochen. Die Herren Schwarz und Weiß machten ihren Namen in der eigentlich fairen Begegnung alle Ehre und lieferten eine blasse Leistung ab. Etliche überflüssige Siebenmeter und insgesamt 14 Zeitstrafen zerstörten den Spielfluss beider Mannschaften und sorgten regelmäßig für Empörung und Kopfschütteln auf den Rängen der Ganderkeseer Sporthalle.

Vier Siebenmeter bekamen die Gäste aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein in den ersten zwölf Minuten zugesprochen – und sie verwandelten alle. Hude/Falkenburg lag nach drei Minuten mit 2:1 vorn und knickte anschließend etwas ein. Owschlag drehte das Match und ging mit 8:4 in Front. Davon ließ sich der Außenseiter aber nicht beirren und meldete sich mit Treffern von Franziska Bohlken sowie Anja Mühlbach zum 6:8 zurück. Die junge Auswahl aus dem hohen Norden behielt jedoch Oberwasser und ging mit einem 18:12 in die Pause. „Wir haben in der Abwehr zu viele Fehler gemacht, das besserte sich glücklicherweise später“, sprach HSG-Coach Werner Rohlfs seine Kritikpunkte an. Und in der Tat wurde das Duell offener. Als es nach drei Toren in Serie nur noch 20:24 (48.) hieß, witterte das Publikum einen positiven Spielausgang. Den Gefallen machte der TSV den einheimischen Anhängern nicht. Mit drei wichtigen Treffern in der Schlussphase wurde Franziska Peters die Matchwinnerin der Gäste, die sich auch von den zehn Zeitstrafen nicht aus der Bahn werfen ließen. Dank der Leistungssteigerung konnte die HSG zumindest den zweiten Abschnitt mit 14:13 für sich beanspruchen. Unterm Strich stehen aber 21 Fehlversuche vor dem gegnerischen Gehäuse, die mangelhafte Chancenverwertung wird in der 3. Liga bestraft.

Rohlfs bleibt Trainer

„Die zweite Welle lief im zweiten Durchgang besser und wir waren auch kämpferisch nach der Pause stärker. Allerdings haben wir vier Siebenmeter vergeben – das hat möglicherweise den Ausschlag gegeben“, erklärte Rohlfs. Er selbst wurde nicht verabschiedet, denn er übernimmt auch in der Oberliga das sportliche Zepter bei der HSG Hude/Falkenburg. Nun gilt es, ein neues Team zu formen – schließlich reißen die „HSG-Dinos“ Jacobi und Mühlbach große Lücken.

Ein versöhnliches Wort gab es nach der langen Spielzeit, die nach 26 Begegnungen auf dem zwölften und damit drittletzten Tabellenplatz endete, vom HSG-Vorsitzenden Werner Lingenau: „Für ihre Verhältnisse hat die Mannschaft eine tolle Saison gespielt.“

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