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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Nur das Sauerkraut schmeckt Chris Byrne gar nicht

13.02.2013

Aschenstedt Chris Byrne heißt mit Vornamen eigentlich Christopher, ist US-Amerikaner und lebt zurzeit als Austauschschüler bei seinen Gasteltern Ines und Roy Trampe sowie deren Sohn Finn in Aschenstedt in der Gemeinde Dötlingen. Im September 2012 kam Chris mit dem Flieger nach Deutschland. Er ist einer von 250 Austauschschülern, die über das „Parlamentarische Patenschafts Programm“ (PPP) Deutschland besuchen. Im Gegenzug befinden sich hiesige Schüler im Gastaufenthalt in den USA.

Pate ist die FDP-Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst, die am Montagabend neben Christopher auch herzlich die Gasteltern begrüßte. Die Aschenstedter haben gar das Büro im eigenen Zuhause zu einem Fremdenzimmer umfunktioniert. Trampes haben darin schon Erfahrung, denn Chris ist bereits der zweite Austauschschüler bei ihnen in Aschenstedt.

Chris, nennen ihn hier alle Freunde. Er hat als Schüler der zehnten Realschulklasse schon in kürzester Zeit viele Freunde in Wildeshausen gefunden. Er ist 16 Jahre alt und stammt aus Smith-Town auf Long Island, 20 Minuten vor den Toren von New York gelegen. Ein Bereich auf der Landkarte, der auch von dem jüngsten Schneesturm gebeutelt worden ist. Wie zum Beweis zeigt der Gastschüler ein Foto von seinen Eltern vor Schneebergen.

Bis Juli weilt der High-School-Schüler in Deutschland. Wenn alles gut geht, macht er an der Realschule Wildeshausen seinen Schulabschluss. „Er hat sehr gute Noten und der Unterrichtsstoff und die Anforderungen sind sehr ähnlich“, erklärt dazu Roy Trampe. „Es ist nicht so schwierig und fast so wie bei uns“, pflichtet Christopher bei.

Auf seine Eindrücke befragt, schildert der US-Amerikaner Deutschland als sehr schön und vor allem mit geschichtlichem Hintergrund. Was die Essgewohnheiten angeht, sind sie zwar sehr ähnlich, aber das Zauberwort ist für ihn Bratwurst. Das negative Gegenstück dazu heißt Sauerkraut.

Der Gastschüler hat sich sehr gut eingelebt. Zuhause spielt er zwar Hockey, aber hier hat er die Liebe zum Tischtennis entdeckt. Auch bei Werder Bremen war er schon. Daneben gab es Besuche in Hamburg und Köln, ebenso in Süddeutschland. Außerdem lernte er auch die deutsche Pünktlichkeit kennen, die besonders Gastvater Roy streng einhält.

Gerne möchte Chris noch Amsterdam und Paris einen Besuch abstatten, aber auch eine Fahrt in die Bundeshauptstadt nach Berlin ist geplant, für die Angelika Brunkhorst sorgen will. Und natürlich steht noch die Feier und Teilnahme am Gildefest in Wildeshausen aus.

Christopher Byrne visiert ein Fremdsprachen-Studium an und möchte später bei den Vereinten Nationen arbeiten. Im Juli heißt es für ihn Abschied nehmen. Dafür reist Finn Trampe in den Sommerferien für vier Wochen in die USA.

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