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EHRUNG: Nur einen Ring hinter der Meisterin

16.09.2006

HUDE Seit ihrem 20. Lebensjahr schießt Elfriede Klimek. Vorsitzender Frank Auffarth und Bürgermeister Axel Jahnz ehrten die Sportschützin.

Von Benno Hespe HUDE - Zum zweiten Mal kehrte die Huder Sportschützin Elfriede Klimek mit einer Silbermedaille von den Deutschen Schießmeisterschaften in München zurück. Sie errang damit, wie schon vor zwei Jahren, in der Disziplin „KK 100 Meter“ den Titel der Vizemeisterin. Von 300 möglichen Ringen schaffte sie unter 14 Teilnehmerinnen 283 und lag damit einen einzigen Ring hinter ihrer Konkurrentin Monika Reis aus dem badischen Kuppenheim.

Für den Schützenverein Hude war dieser zweite Erfolg nach 2004 Grund genug, für die „beste Schützin der gesamten Gemeinde Hude“, so Vereinsvorsitzender Frank Auffarth, in der Schützenhalle einen Empfang zu geben. Auch Bürgermeister Axel Jahnz war gekommen, um in Anerkennung ihrer Leistungen eine Urkunde zu überreichen. Jahnz: „Genießen Sie das, beklatscht und in den Arm genommen zu werden“. Und er fügte vielsagend hinzu: „Ich kenne das“.

Der, so Auffarth, „alte und neue Bürgermeister“, meinte weiter: „Wir brauchen solche Galionsfiguren, die den Schützenverein und die Gemeinde Hude repräsentieren“. Die Medaillengewinnerin dürfe ganz stolz sein, diesen Titel errungen zu haben, das müsse erst mal jemand nachmachen. Auffarth sprach von einer „supertollen“ Leistung. Außer im KK-Schießen holte Klimek, die schon mehrmals in München auf dem Treppchen stand, im „Drei-Stellungskampf“ den 13. und mit dem Zimmerstutzen den 24. Platz.

Qualifiziert hatte sich Klimek im Juni bei den Landesmeisterschaften in Rastede-Hahn. Auf eigene Kosten machte sie sich mit dem Auto auf den Weg in die bayrische Landeshauptstadt. Mit dabei war auch Marlies Jüchter vom Schützenverein Hude, die im Drei-Stellungskampf auf Platz 24 kam. Übrigens holte auch eine dreiköpfige Mannschaft des Schützenvereins Metjendorf, der Elfriede Klimek ebenfalls angehört, eine Silbermedaille.

Die Wohnung der Huder Sportschützin und zweimaligen Schützenkönigin, die im Bookholzberger St. Bernhard-Kindergarten als Kinderpflegerin arbeitet, ist inzwischen mit Pokalen, Orden und Medaillen reichlich gefüllt. „Ich habe schon immer Interesse am Schießen gehabt“, sagte sie. Da war es kein Wunder, dass sie schon mit 20 Jahren im Schützenverein Hude ein Gewehr in die Hand nahm. Zu ihren sportlichen Höhepunkten gehörte vor etwa zwei Jahrzehnten auch die Teilnahme an einem Sichtungsschießen für die Europa-Meisterschaft.

Auf die Frage, wie sie sich ihren Erfolg erklärt, meinte sie ganz bescheiden: „Ein bisschen Talent gehört dazu, außerdem bin ich ehrgeizig“. Es sei schon immer ihr Traum gewesen, nach München zu kommen. Vielleicht schafft sie eines Tages doch noch den Meistertitel.

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