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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Für sie ging sogar das Flutlicht an

20.07.2018

Oldenburg /Sandkrug 1968 begann alles mit der Idee, etwas für die Gesundheit zu tun. Mitarbeiter der Druckerei Isensee aus Oldenburg, allesamt fußballbegeistert, trafen sich regelmäßig zum Kicken.

Was damals noch keiner ahnte: In den 70er Jahren entstand so der 1. FC Isensee. Immer montags nach Feierabend kam es auf dem hinteren Sportplatz von Schwarz-Weiß Oldenburg in Sandkrug zum „Fußball auf ein Tor“, wie sich Rainer Adams erinnert. Er stand damals zwischen den Pfosten, wie Sepp Maier beim FC Bayern München – und fast genauso effektiv hielt er den „Kasten“ sauber, meinen seine damaligen Mitspieler.

Auch der „Chef“, Dieter Isensee, war regelmäßig mit dabei, und wie auf alten Bildern zu sehen, auch Wilhelm Eilers, Gerd Grundmann, Dieter Kalmbach, Rainer Moritz, Peter Biel und Wolfgang Thienelt. Gewählt wurden die Spielgruppen stets neu, je nach Teilnehmerzahl und Abkömmlichkeit. Bisweilen war die Präsenz so groß, dass auf zwei Tore gespielt wurde. Bemerkenswert: Wenn die Dunkelheit hereinbrach, erlaubte es die SWO-Vereinsführung sogar, dass das Flutlicht eingeschaltet wurde. Der 1. FC Isensee wurde ernst genommen. Das beständige Training brachte Turniererfolge gegen Straßen-, Theken- und andere Hobbymannschaften. So mancher Pokal erzählt davon.

Über den Fußball sind die Männer noch enger zusammengerückt. Sportabzeichen wurden gemeinsam abgelegt, Radtouren unternommen und Wochenendfahrten mit Übernachtungen im Weser-Ems-Raum nach Worpswede, Tossens oder Sögel organisiert. In Achtergruppen trauten sich die Flachlandtiroler sogar ans Bergwandern und bestiegen nach der Jahrtausendwende die Alpen in Österreich, besuchten San Vigilio in den Dolomiten, Osterhofen/Bayrisch Zell und das Riesengebirge. Waren es damals 2300 Höhenmeter, die erklommen wurden, bevorzugt die Gruppe heute flachere Strecken wie die Lüneburger Heide – gerne altersgerecht im Kremserwagen.

Eine Selbstverständlichkeit ist seit Jahren die Integration Jugendlicher und sportbegeisterter Mitspieler aus Afrika, Ägypten, Tunesien und Nigeria. Wenn man sich anfangs auch sprachlich nicht immer versteht – Sport, Spiel und Geselligkeit haben noch immer schnell alle Hürden überwunden. So treffen sich heute Altersgruppen der Geburtsjahrgänge 1928, ’37, ’42 und ’45 zusammen mit Nachwuchskräften der 1980er bis 90er Jahre. Anstelle des SWO-Sportplatzes wird heute – je nach Fitness – in der TSG-Sporthalle dem Ball nachgejagt oder sich auf die gemeinschaftlichen Unternehmungen konzentriert. Nur ein Beispiel von vielen: die Freizeitsportler unterstützen jährlich das Kinderhospiz „Sternenbrücke“ in Syke.

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