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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Otto Vaske findet den schnellsten Weg ins Ziel

10.07.2017

Ahlhorn Es war der sportliche Höhepunkt der Reitertage des RV Ahlhorn: Am Sonntagnachmittag starteten insgesamt 34 Reiterinnen und Reiter beim Ein-Sterne-Springen der Klasse S. Bei sommerlichen Temperaturen verlangte der Parcours den Teilnehmern alles ab – acht Sportler schieden aus oder verzichteten.

Doch einem Duo schien das alles nichts auszumachen: Otto Vaske siegte im Stechen mit einer fehlerfreien Runde in einer Zeit von 35,07 Sekunden. Dabei wählte er einen besonders engen Weg, nahm nach der Kombination mit einem Oxer eine Abkürzung: „Ich wusste, dass das Springen dort entschieden wird“, sagte der Reiter, der für die RG Klein Roscharden startet, anschließend.

Dabei begann das Springen vor vielen Zuschauern mit einem tollen Normalumlauf von Lokalmatador Ralf Moormann, der als erster Starter mit der Stute Samba de Janeiro – nach der Heraufsetzung der Zeit – in 79,79 Sekunden eine fehlerfreie Runde hinlegte. Es sollte lange dauern, bis ein zweiter Reiter den Parcours ebenfalls ohne Fehler meisterte und damit das Stechen sicherte – und das war schließlich Vaske. Den beiden folgten mit Nicolas Pedersen mit Tailormade Stina von der TG Wohlde, Frederike Staack auf Don Aurelio vom RV Oldenburger Münsterland sowie dem Japaner Koki Saito auf Quinta, der ebenfalls für den RV Oldenburger Münsterland reitet, drei weitere Paare.

Im Normalumlauf schien – neben vielen Abwürfen an anderen Stellen – besonders das sechste Hindernis die Reiter und ihre Pferde vor eine Aufgabe zu stellen: Dort verweigerten viele Tiere auch beim zweiten Anlauf den Sprung.

Im Stechen war dann erneut Moormann als Erster gefragt: Er erreichte das Ziel in 40,82 Sekunden – und wurde damit am Ende Dritter. Anschließend legte Vaske seinen Ritt hin und pulverisierte die Zeit des Ahlhorners quasi. Die einzige Reiterin im Stechen, Staack, musste bei einer Zeit von 39.72 Sekunden vier Fehlerpunkte hinnehmen und Pedersen fabrizierte in 38,95 Sekunden gleich acht Fehlerpunkte – Platz fünf im Stechen. Als Letzter ging Saito ins Stechen und schaffte es mit einer fehlerfreien Runde in 36,26 Sekunden auf den zweiten Platz.

„Armik ist schon die ganze Saison in guter Form“, lobte Vaske seinen achtjährigen Wallach direkt nach dem Triumph. 90 Prozent des Rittes mache das Pferd aus, meinte er. „Ahlhorn ist jedes Jahr ein Muss“, sagte er zum Turnier. „Es ist immer eine gute Vorbereitung auf Rastede“, wies Vaske auf die Veranstaltung in rund eineinhalb Wochen hin. Und: „Es war auch ein sehr guter Parcourschef“, freute er sich – und nahm bei der Siegerehrung seine Schleife in Empfang.

Ellen Kranz
Redakteurin
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2051

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