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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Perfekter Einstand für neuen Trainer Oldenbostel

08.05.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-05-08T05:15:51Z 280 158

Faustball:
Perfekter Einstand für neuen Trainer Oldenbostel

Moslesfehn Mit einem Derbyspieltag ging es in der 1. Faustball-Bundesliga Nord der Frauen in der neuen Feldsaison los. Die drei Landkreisclubs waren in Moslesfehn am Sonntag unter sich, und dabei spielten die Gastgeberinnen vom SV Moslesfehn mit zwei Siegen ganz stark auf. Der Ahlhorner SV besiegte den TV Brettorf, der somit ohne Punkte die Heimreise antrat.

SV Moslesfehn - TV Brettorf 3:0 (11:4, 15:13, 11:9). Bei optimalem Faustballwetter erwischten die Frauen des SV Moslesfehn einen Start nach Maß. Mit Sabine Grüning und Karen Meyer im Angriff sowie Marleen Schmertmann, Nane Ahrens und Marisa Meyer in der Abwehrreihe legte der DM-Ausrichter im ersten Satz unter seinem neuen Trainer Till Oldenbostel los wie die Feuerwehr und ließ der jungen Truppe aus Brettorf keine Chance. Im zweiten Durchgang – jetzt mit den besseren Windbedingungen für die Gäste – schien sich das Pendel zunächst in die andere Richtung auszuschlagen. Brettorf behauptete eine Führung und hatte beim Stand von 10:7 drei Satzbälle. Doch in der entscheidenden Phase ließ der Druck bei den Angaben von Karen Kläner etwas nach, und Moslesfehn konnte nervenstark in der Verlängerung das Blatt noch wenden. „Wenn wir den Ausgleich kassierte hätten, wäre das Spiel vielleicht anders gelaufen“, sagt SVM-Spielerin Sabine Grüning. So wie eine Woche zuvor auf dem Turnier in Hannover, wo der TVB noch überraschend gewonnen hatte. Doch mit der 2:0-Satzführung im Rücken ließen die Moslesfehnerinnen im weiteren Verlauf nichts mehr anbrennen. Mit einer schnellen 7:1-Führung waren die Weichen für den Dreisatzsieg gestellt, auch wenn sich die TVB-Spielerinnen am Ende noch herankämpften.

TV Brettorf - Ahlhorner SV 0:3 (7:11, 8:11, 8:11). Auch in der zweiten Partie gegen einen Topfavoriten der Nord-Bundesliga konnten die Brettorferinnen phasenweise sehr gut mithalten und hätten einen Satzgewinn durchaus verdient gehabt. Doch in allen drei Sätzen gaben letztendlich die etwas größere Erfahrung und die individuelle Qualität den Ausschlag zugunsten der Ahlhornerinnen, auch wenn die Leistung der Truppe von ASV-Trainerin Edda Meiners noch steigerungsfähig war.

SV Moslesfehn - Ahlhorner SV 3:1 (10:12, 11:8, 11:8, 11:9). Ein dickes Ausrufezeichen setzten die Moslesfehnerinnen, indem sie auch ihr zweites Spiel für sich entschieden. „Damit hatten wir im Vorfeld wirklich nicht gerechnet. An diesem Spieltag wäre sicherlich alles möglich gewesen – auch 0:4 Punkte. So ist es natürlich optimal“, strahlte Sabine Grüning. Gegen den Nachbarn aus Ahlhorn, der als amtierender Deutscher Meister in der Halle leicht favorisiert war, übernahm Karen Meyer jetzt auch die Angaben und setzte die Gäste damit stark unter Druck. Den ersten Satz konnten die Ahlhornerinnen zwar noch knapp für sich entscheiden, doch schon hier war der SVM nach einer Aufholjagd dicht dran. Danach wurden die Gastgeberinnen immer sicherer und verschafften ihrem neuen Trainer damit einen perfekten Einstand.

„Uns hat am Ende der letzte Biss gefehlt. Viele Ballwechsel mussten wir verloren geben. Moslesfehn hingegen ist heute mannschaftlich geschlossen aufgetreten, so dass wir den Kürzeren gezogen haben“, resümierte die Mannschaftsführerin des Ahlhorner SV, Imke Schröder.

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