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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Pferdebazillus infiziert bekannten Fußballlehrer

01.03.2010

MAHLSTEDT „15 Jahre ist es her, dass wir auf der Anlage zuletzt die Hengste vorgestellt haben“, erklärte Gerald Grashorn vom Gestüt Appenriede. „Bislang haben wir immer zur Hengstvorführung nach Vechta eingeladen. Da wir aber jetzt auch in Sachen Ausbildung Partner auf dem Gestüt bieten können, haben wir uns kurzerhand dazu entschlossen, die Hengstvorführung in einen Tag der offenen Tür umzuwandeln.“

Zum Tag der offenen Tür kamen am Sonnabend nicht nur zahlreiche Pferdeliebhaber und Züchter, sondern auch Fußball-Promi Horst Hrubesch. Der ehemalige Stürmer und erfolgreiche Fußballlehrer (U 21-Nationalteam, U 20 WM-Mannschaft und U 19 Trainer) gilt mittlerweile als Pferdekenner in der Szene.

In Mahlstedt hat Hrubesch seinen Deckhengst „No Name“, ein Edelblut-Haflinger von Nevio/Almkönig I/Magier, aufgestallt. Beritten wird der Hengst turniermäßig von Sina Woita und Andreas Homuth in bester Dressurausbildung. Das Paar leitet auf Gestüt Appenriede die Ausbildung der Dressurpferde. Um die Springpferde kümmert sich Oliver Ross. Beide Ausbilderteams wurden an diesem Tag den Gästen entsprechend vorgestellt.

Wer Hrubesch fragt, wie er zu den Pferden gekommen ist, der hört die Geschichte aus dem Jahr 1978. „Da habe ich eine Schlittenfahrt mit einem Doppel-Haflinger-Gespann miterlebt“, gestand Hrubesch ein. Dabei infizierte er sich mit dem Pferdebazillus. Und da ein Resthof ohnehin der Traum der Familie war, erstand Hrubesch in Klein Ellenberg bei Suhlendorf in der Lüneburger Heide vor neun Jahren einen Hof mit Stallungen. Die nennt der Fußballer nur seinen „Jahrhundertwasser-Stall“, denn bunt und eigenwillig seien die Fliesen in den Ställen. Neun Pferde sind im Besitz der Familie, darunter auch eine Hannoveraner-Stute. „Ich stamme aus einer Generation in der Mister Ed, Fury und Bonanza über den Bildschirm flimmerten. Das hat geprägt.“ Ganz nebenbei ist Hrubesch auch Präsident der Interessengemeinschaft Edelblut-Haflinger

(www.ig-edelbluthaflinger.de).

Den Gästen gefiel der prominente Besuch, vor allem aber gefielen auch die Hengste von Gerald Grashorn. Neben „No Name“ stehen für die Zucht „Cum Laude“, „Campus“, „Cordalis“ und ganz neu „Cornet Rubin“ von Cornet Obolensky/Couleur-Rubin/Pilot und „Clapton“ von Collin L/Landsberg/Lachs bereit. Von der Qualität und Rittigkeit konnten sich die fachkundigen Besucher bestens überzeugen.

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