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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Tischtennis: Platten-Premiere für Plastikball im Oberliga-Derby

18.04.2015

Hude Der sportliche Wert hält sich in Grenzen, dennoch steckt im Derby zwischen dem TV Hude und Schwarz-Weiß Oldenburg in der Tischtennis-Oberliga jede Menge Brisanz. Kurzfristig setzen die Huder erstmals den neuen Plastikball ein – und nicht mehr den klassischen Zelluloidball. Die Partie findet an diesem Sonntag ab 13 Uhr in der Halle Hohelucht statt.

Seit 1891 wird im Tischtennis mit Zelluloid gespielt. Es ist eine Ära, die langsam zu Ende geht. Aufgrund der leichten Entflammbarkeit und aus gesundheitlichen Aspekten hält in der schnellsten Rückschlagsportart der Welt der Ball aus Plastik Einzug. Das Debüt gab die kleine Plastikkugel auf internationaler Ebene bei der Europameisterschaft 2014 – nun in Hude.

Acht von neun Heimspielen hat der TV Hude mit dem bewährten Zelluloidball absolviert, warum also steigt das Team ausgerechnet vor dem letzten Saisonmatch auf Plastik um? „Wir haben ja auch noch die Relegation vor uns, die auch mit Plastikbällen ausgetragen wird. Es macht daher Sinn, das Derby gegen Oldenburg als Generalprobe zu nutzen und mit Plastikbällen zu spielen“, erklärt TVH-Spitzenspieler Felix Lingenau. Zudem müsse durch den Umzug von der üblichen Jahnhalle in die kleinere Hoheluchthalle ohnehin der gelbe Ball dem weißen weichen. „Es wurde eine Ausnahmegenehmigung beantragt“, erklärt auch TVH-Coach Thorsten Kleinert. „Der Hallenboden in der Hohelucht ist nahe an Orange, daher ist ein Ballwechsel unausweichlich. Ob nun Plastik oder Zelluloid, ist dann auch egal – es spielt sich alles gleich“, so Lingenau. Von der nur wenige Tage vor dem Derby beantragten Materialänderung bei der Staffelleitung zeigten sich die Oldenburger wenig begeistert. Sie hätten lieber mit der gewohnten Zelluloidkugel gespielt.

Die Begegnung zwischen dem TV Hude und SW Oldenburg dürfte trotz der fehlenden Spannung im Kampf gegen den Abstieg viele interessierte Zuschauer anlocken. Hude steht als Tabellenachter als Relegationsteilnehmer fest, die Huntestädter steigen nach nur einem Jahr als Vorletzter wieder in die Verbandsliga ab. Das Hinspiel gewann Hude mit 9:4.

Für Simon Pohl ist es zunächst einmal der vorletzte Auftritt im Huder Trikot: Der Angriffsspezialist geht nach der Relegation aus beruflichen Gründen nach England. Die Relegation wird er aber noch mitspielen. Beim SWO wird die Nummer drei Claudius Baumann fehlen.

Auch der TVH II ist letztmals im Einsatz. Zum Verbandsligaabschluss reisen die Huder an diesem Sonnabend (17 Uhr) zum TSV Lamstedt. Die Huder können noch den Sprung auf Rang vier schaffen, bei einer Niederlage droht der Absturz auf den siebten Platz.

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