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SCHIEBENSCHEETEN: Pokal-Premiere und Routiniers in den Rotts

15.05.2008

HARPSTEDT „Die Bürgerschützen erhalten nicht nur eine langjährige Tradition, sie sind auch offen für etwas Neues.“ Das „Neue“, von dem Fleckenbürgermeister Werner Richter am Dienstagabend auf dem Krönungsplatz sprach, war der erstmals beim Schiebenscheeten ausgeschossene Unter(U)-21- Pokal. Die vom Fähnrich und neuen König, Michael Kasch, gestiftete Trophäe ermöglicht es Bürgerschützen von 18 bis 20 Jahren, ebenfalls bei einem Wettbewerb mitzuschießen. Bekanntlich darf um die Königswürde nur kämpfen, wer mindestens 21 Jahre ist.

Zwölf junge Männer nahmen die neue Herausforderung an. Wer teilnahmeberechtigt war, war leicht zu erkennen: Schon beim Einschreiben der Bürgerschützen in den vier Rottquartieren am Morgen hatten alle Untereinundzwanzigjährigen eine entsprechende Plakette ans Revers geheftet bekommen. Drei schafften im ersten U 21-Wettbewerb den Einzug ins Umschießen: Diemo Spitz holte sich am Ende den Sieg. Der 18-Jährige bekam den Pokal von Oberst Hans-Peter Hellbusch überreicht und präsentierte ihn stolz den Zuschauern auf dem Koems.

Den Königspokal holte sich Arndt Wessel, der sich im Wettstreit mit 20 weiteren ehemaligen Königen und nach mehreren Stechen durchsetzte. Arndt Wessel war 1991 Bürgerschützenkönig gewesen; damals ging er mit 22 Jahren als jüngster König in die Harpstedter Annalen ein.

Und noch mehr Bürgerschützen wurde Ehre zuteil: Bereits beim Bataillonsappell am Vormittag auf dem Marktplatz wurden langjährige Ausmarschierer geehrt. Für 40 Jahre beim Bürgerschützenfest erhielten eine Plakette der Gemeinde Harpstedt: I. Rott: Helmut Huntemann, Artur Ottawa, Trommler Diethard Tröltsch; II. Rott: Jürgen Wessel; III. Rott: Hans-Dieter Michl, Klaus Willms, Fritz Lakewand; IV. Rott: Claus Grote (seit elf Jahren Offizier, König 1980). Für 50-jährige Teilnahme gab es Plaketten vom Rott für: Arno Drews (I. Rott); Heinz-Jürgen Thomas, Heinz Wolle, Heinrich Sudmann (III. Rott), Lothar Kopp, Helmut Siemers (IV. Rott). Für 60 Jahre be erhielten einen Ehrenteller: Gerhard Ganswindt, Hubert Hartmann, Johann Schumacher (I. Rott), Horst Horstmann, Heinz Möller (III. Rott), Johann Ahlers, Manfred Hillmann (IV. Rott).

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