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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wildeshausen feiert Schützenfest

16.10.2017

Rastede /Wildeshausen Jubel, Trubel, Heiterkeit: Die Bezirksliga-Fußballer vom VfL Wildeshausen haben am Sonntagnachmittag beim FC Rastede ein wahres Schützenfest gefeiert. Nachdem es in der ersten Halbzeit noch nach einem ausgeglichenen Spiel ausgesehen hatte, überrannten die Wildeshauser die wehrlosen Gastgeber in der zweiten Halbzeit förmlich und gewannen mit 5:0 (1:0).

„Mit dem Ergebnis bin ich hoch zufrieden, mit dem Spiel aber nur bedingt“, war Wildeshausens Trainer Marcel Bragula trotz des hohen Erfolgs aufgrund der ersten 45 Minuten nicht wirklich zum Feiern aufgelegt: „Wir wussten, dass Rastede ein unbequemer Gegner ist, das haben wir in der ersten Halbzeit gemerkt. Da haben wir die Zweikämpfe nicht angenommen, waren im Angriff zu fahrig und haben nicht auf unser Kurzpassspiel gesetzt.“

Wolters unzufrieden

Jens Wolters, der Trainer der Rasteder, konnte den sonnigen Nachmittag aber noch weitaus weniger genießen. „Das, was einige Spieler in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, war für die Außendarstellung richtig schlecht. Wir haben nach einer guten ersten Halbzeit im zweiten Durchgang fast nichts mehr richtig gemacht“, polterte der Trainer die Unzufriedenheit über das Auftreten seiner Elf sehr deutlich heraus.

Denn im ersten Durchgang begegneten sich die Teams noch auf Augenhöhe. Rastede hielt gut dagegen und hatte durch Leif Splistteser, Rene Wagner und Stephan Reinken beste Gelegenheiten, die aber aus kurzer Distanz vergeben wurden. Den Wildeshausern hingegen reichte ein Elfmeter, den Thorben Schütte in der 39. Minute verwandelte, zur 1:0-Führung.

Im zweiten Durchgang drehte der Tabellenführer dann auf. „Das war Sahne“, sagte VfL-Trainer Bragula mit einem Lachen. Stark kombinierten sich die Wildeshauser nun durch die Rasteder Reihen. Rene Tramitzke (47.), Ole Lehmkuhl (68.), Kevin Kari (69.) und Maximilian Seidel (88.) machten den Wildeshauser Auswärtssieg perfekt, nachdem in der zweiten Halbzeit alle Dämme gebrochen waren. Insbesondere der Treffer von Tramitzke brachte Bragula ins Schwärmen. Lehmkuhl war auf der Außenbahn gestartet, hatte in die Mitte gespielt, wo Maxi Seidel den Ball mit der Hacke auf Rene Tramitzke zurücklegte, der überlegt einschob.

Unnötiger Platzverweis

Auch danach hatten die Wildeshauser noch weitere Möglichkeiten. Doch Tramitzke, Seidel und auch der eingewechselte Andreas Kari, der viel Druck auf der rechten Seite machte, trafen das Tor nicht. Ärgern musste sich Bragula nur über die unnötige Gelb-rote Karte, die Sebastian Bröcker für ein Foul auf Höhe der Mittellinie (81.) bekam. Der guten Stimmung im Team der Wildeshauser konnte aber auch dieser Fauxpas keinen Abbruch mehr tun.