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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Reiter trotzen Wind und Regen

13.05.2014

Groß Köhren Der Beginn der „Grünen Saison“ entwickelt sich für die Dressur- und Springreiter in der Region immer mehr zu wahren Regenschlachten. Wie auch beim traditionellen Freilandturnier in Wildeshausen hatten die Starter, aber vor allem die Veranstalter von Reitclub Sport Harpstedt (RCS), am vergangenen Wochenende mit den Wetterkapriolen zu kämpfen. Aufgrund von Sturm, Regen und zum Teil auch Donner ließen viele Reitsportler ihre Pferde im Stall stehen.

Windböen und Regen

Bis zum Sonnabendmittag war die Welt noch relativ in Ordnung auf der Anlage in Groß Köhren. „Wir haben Freitag bis in die Abendstunden vor allem an den beiden Dressurplätzen gearbeitet“, berichtete Vorsitzender Harald Straßer. Die Mühen hatten Erfolg. Zwar standen kleine Pfützen in den Vierecken, aber der Untergrund war griffig. Die Starterzahlen hielten sich auch noch im guten Rahmen. Beispielsweise gingen in der A-Dressur noch 35 Reiterinnen und Reiter an den Start.

Dann kam aber der Nachmittag. Zur höchsten Springprüfung des Turniers, ein M*-Springen mit Stechen, starteten nur noch elf Reiter in der Prüfung. Ein Sturz verlief dabei ohne Folgen. 28 Reiter hatten ursprünglich gemeldet. Windböen und fieser Nieselregen machten den Ritt nicht zum Vergnügen.

Am Ende kamen drei Reiter in das Stechen. Kai Gerloff vom RSV Schierbrok mit seinen beiden Pferden Euphorie und Argentik sowie der Visbeker Christian Siemer. Mit einem fehlerfreien Ritt auf Euphorie in 45,25 Sekunden gab Gerloff die Zeit vor. Mit seinem zweiten Pferd leistete er sich am letzten Hindernis einen Abwurf. Siemer gab sei-nem Tip Top vom Wartenberg die Sporen und gewann ohne Abwurf in Bestzeit von 41,39 Sekunden die Springprüfung.

Den sportlichen Höhepunkt sahen allerdings nur noch wenige Zuschauer. Die meisten hatten sich schon wegen des schlechten Wetters auf den Heimweg gemacht. Schade für den Veranstalter, der eigens eine kleine Budenstadt aufgebaut hatte. Doch es sollte sogar noch schlimmer kommen. Für den Sonntag gab es Unwetterwarnungen.

Geringe Beteiligung

Ganze elf Starter kamen zur L-Dressur um 7 Uhr. Gemeldet hatten eigentlich 48. Walter Rauschenberger von der Meldestelle konnte diesen Trend für nahezu alle anderen Prüfungen bestätigen. Die höchste Dressurprüfung der Klasse M gewann Sylvia Bobrink vom Reit- und Fahrverein Niedersachsen auf Hugo mit der Wertnote 7,5. Zweite wurde Laura Marie Monsig (RV Stuhr) mit der Note 6,7.

Ferner erreichte Sandy Hoffmann vom RCS auf ihrem Pferd Cherry Lady 15 Punkte und bekam den Wanderpokal der Aktiven Werbegemeinschaft Harpstedt als der/die beste Reiter/in aus Vereinen aus der Samtgemeinde.

„Die Prüfungen konnten wir alle durchziehen. Aber eben nur mit wenig Beteiligung“, bilanzierte Rauschenberger. Die Starterfüllung lag meist nur bei einem Viertel der möglichen Starts. Die Zuschauer zeigten volles Verständnis für die enttäuschten RCS-Mitglieder. Aber für das Wetter kann eben niemand etwas.