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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Fußball: Rene Tramitzke erlöst Wildeshausen

06.10.2011

WILDESHAUSEN Drei Punkte geholt; in der Tabelle einen Sprung von Rang acht auf Platz fünf gemacht; den Rückstand auf den Zweitplatzierten auf drei Zähler reduziert – das wären am Dienstagabend für die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen genügend Gründe gewesen, das Krandelstadion in bester Laune zu verlassen. Doch die Stimmung war nach der Partie gegen das Schlusslicht TuS Varel ganz anders. „Klar, man kann sagen: Wir haben die drei Punkte, das zählt“, meinte VfL-Co-Trainer Peter Goerke über das 2:0 (1:0). „Aber so wie wir gespielt haben, das geht gar nicht. Darüber müssen wir noch einmal reden.“

Spielaufbau zu hektisch

Die Wildeshauser hatten das Spiel aufgrund der deutlich höheren Zahl an Torchancen verdient gewonnen. Besonders überzeugend waren sie über weite Phasen allerdings nicht aufgetreten. Sie agierten im Spielaufbau zu hektisch und oftmals zu kompliziert. Resultat war, dass viele Pässe zu ungenau wurden oder direkt bei einem Vareler landeten. In der Defensive agierten die VfL-Spieler einige Male nicht konsequent genug.

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Die ersten zehn Minuten hatten zunächst etwas anderes versprochen. Die Wildeshauser spielten mit hohem Tempo, trugen ihre Angriffe vor allem über links schnell vor. Und kamen so zu Chancen. Ein Schuss von Marco Gruel wurde abgeblockt (1.), dann scheiterte er mit einem Volleyschuss an TuS-Torwart Immo Lammers (2.). Sascha Goerke schoss aus 18 Metern knapp vorbei (7.) und lupfte das Leder aus sieben Metern neben den Pfosten (9.).

Allerdings hatten auch die Gäste eine klare Möglichkeit. Roy Horstmann schoss frei stehend am VfL-Tor vorbei (3.). Die Wildeshauser schienen dieses Zeichen aber nicht ernst zu nehmen. Ihr Sturmwirbel ebbte ab, den kampfstarken Varelern gelang es, die Räume im Mittelfeld eng zu machen. Im Angriff war der Gast allerdings kaum durchschlagskräftig. So ging dann doch der VfL in Führung. Sascha Abraham bekam den Ball vom Vareler Victor Müller vor dem Strafraum zurück, ließ einige Abwehrspieler stehen und tunnelte Lammers (33.).

Wer dachte, dass die Wildeshauser nach der Pause sicherer spielen würden, sah sich getäuscht. Das Spiel verlief zunächst ausgeglichen, die Gäste hatten sogar mehr Ballbesitz. Da ihnen im Angriff die Entschlossenheit fehlte, kamen sie dem Ausgleich nur in der 58. Minute wirklich nah. Sven de Groot verfehlte nach einem Freistoß von der Mittellinie frei stehend nur knapp. „Wir waren nicht an den Leuten dran und haben viele Zweikämpfe, wenn wir sie denn angenommen haben, verloren“, grantelte Peter Goerke.

In die Partie gekämpft

Langsam, aber sicher kämpfte sich der VfL dann aber doch in die Partie zurück und kam wieder zu Chancen: Der eingewechselte Rene Tramitzke verfehlte mit einem Kopfball (62.) sein Ziel ebenso knapp wie Abraham (69.). Dann scheiterte Tramitzke frei vor dem Tor an Lammers. Auch Gruel mit einem Kopfball (79.), Tramitzke nach einem Steilpass (82.) sowie Liridon Stublla und Goerke mit Fernschüssen (84., 87.) verpassten das 2:0.

In der 90. Minute erlöste Tramitzke den VfL. Er kam nach einem Schussversuch von Stublla neun Meter vor dem Tor an den Ball und traf unhaltbar in die rechte untere Ecke des TuS-Tores. „Wir wollten aggressiv sein, eng am Mann stehen. Davon war nichts zu sehen. So bauen wir Varel auf und bringen uns aus dem Rhythmus. Und dann findest du halt nicht ins Spiel zurück“, bilanzierte Peter Goerke.

Lars Pingel Lokalsport / Redaktion Wildeshausen
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