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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Wildeshausens DM-Traum lebt weiter

14.03.2018

Salzgitter /Wildeshausen Durch den zweiten Platz bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft in Salzgitter lebt der Traum von der Deutschen Meisterschaft für die Ü-47-Volleyballer des VfL Wildeshausen weiter. Nach der 1:2-Finalniederlage gegen MTV 48 Hildesheim haben die Wildeshauser Mitte April bei einem Entscheidungsspiel gegen den Zweiten der Westdeutschen Meisterschaft die Gelegenheit, das begehrte DM-Ticket nach Berlin doch noch zu lösen. Erst im Tiebreak des Finales gegen Hildesheim wurde die Titelverteidigung bei der Nordwestdeutschen Meisterschaft verpasst. „Das war keine Schande, weil wir gegen den letztjährigen deutschen Vizemeister der Ü 41 nur denkbar knapp verloren haben“, meinte Gravel.

Zudem fanden die Wildeshauser anfangs nur langsam in das Turnier. Im ersten Satz gegen TuS Zeven (2:1/23:25, 25:19, 15:4) führte eine 14:10-Führung zu einer trügerischen Sicherheit, denn die TuS-Spieler kämpften sich heran und holten doch noch den Satzgewinn. Nach einigen Umstellungen im zweiten Durchgang – der 2,07-Meter-Riese Claus Meyer ging in den Mittelblock – wurden die Wildeshauser aber wieder stärker. Ab Mitte des zweiten Durchgangs löste sich die Handbremse, und das VfL-Team schaukelte die Partie sowie das zweite Vorrundenspiel gegen die SG STV/MTV Salzgitter (2:0/25:20, 25:18) nach Hause – ohne dabei wirklich zu überzeugen.

In dritten Duell um den Gruppensieg hatte man den TV Bremen-Walle 1875 beim 2:0 (25:11, 25:10)-Erfolg im Griff und somit das Halbfinale gegen den vermeintlich leichteren Gegner TSV Stelle erreicht. Dort drehten die Wildeshauser dann richtig auf. Stelle wurde im ersten Satz förmlich an die Wand gespielt. Druckvolle Aufschläge der VfL-Mannschaft führten zu einem schnellen 25:11-Satzgewinn. Der zweite Durchgang verlief bis zur Mitte etwas ausgeglichener. Erneut wurde dann der Druck im Aufschlag größer, man zog zum 25:15 davon und sicherte sich den nächsten 2:0-Sieg.

Für das Endspiel gegen die Hildesheimer, gegen die Wildeshausen in den vergangenen Jahren immer den Kürzeren gezogen hatte, nahm man sich viel vor. Es entwickelte sich ein enges Duell mit vielen langen Ballwechseln. Zunächst geriet der VfL durch das 23:25 im ersten Satz mit 0:1 ins Hintertreffen, im zweiten Abschnitt hatten sie beim 27:25 dann knapp die Nase vorne. Es musste also die Entscheidung im Tiebreak her. Bis zum 12:12 verlief dieser ausgeglichen. Danach machte Hildesheim den Sack zum 2:1-Erfolg aber durch drei Punkte in Serie zu. Ausgeträumt hat Wildeshausen trotzdem nicht.

Aufstellung VfL: Andreas Fortmann, Werner Kernebeck, Frank Gravel, Günter Timpe, Ludger Ostermann, Jens-Uwe Prütz, Johannes Schütte, Stephan Tischer, Dirk Meyer, Claus Meyer, Marko Gerken.

Arne Jürgens
Volontär, 1. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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