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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Startschuss für neuen Sportplatz gefallen

12.09.2019

Sandkrug Auf dem Sportplatz an der Schultredde tummeln sich derzeit nicht mehr die Sportler, sondern Baumaschinen und -arbeiter. Der große Fußballplatz ist gar nicht mehr wiederzuerkennen, er hat sich in eine Mondlandschaft verwandelt.

Der Naturrasen war zwar nicht mehr im allerbesten Zustand, Hauptanstoß der umfangreichen Sanierung ist allerdings der Modernisierungsbedarf der Laufbahn und anderen Sportanlagen. Insgesamt 1,274 Millionen Euro investiert die Gemeinde Hatten in das Zukunftsprojekt, von dem neben der TSG Hatten-Sandkrug auch die benachbarte Waldschule profitieren soll.

73 Prozent Förderquote

Der Förderanteil liegt bei insgesamt 73 Prozent. Um eine optimale finanzielle Bezuschussung zu erreichen, wurden zwei Schwerpunkte gesetzt und zwei Anträge an das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) gestellt: einer für die Kunststofflaufbahn und das Rasenfeld (646 000 Euro, davon 472 000 Euro als Zuschuss), der andere für die Multifunktionsanlagen (627 000 Euro, davon 458 000 Euro Zuschuss).

Der ursprüngliche Plan basiert auf einem Entwurf des Planungsbüros Kilian + Kollegen (Oldenburg). Nach dem Ausschreibungsergebnis ist mittlerweile – nach umfangreichen von Vereinsseite eingeflossenen Änderungswünschen – das Planungsbüro Pätzold + Snowadsky (Osnabrück) für das Projekt verantwortlich. Speer- und Diskuswurf-, Hochsprung- und Stabhochsprunganlage stehen künftig im südöstlichen Bereich des Ovals; das Beachhandball- und das Beachvolleyballfeld teilen sich die gegenüberliegende Kurve mit den Kugelstoßern. Ein kompaktes Spielfeld aus Kunststoffrasen soll das ganze Jahr über Trainingsmöglichkeiten bieten, ohne dass der Rasenplatz darunter leiden müsste.

Nun sind Kunstrasenplätze mittlerweile in die Kritik geraten, weil das auf den Plätzen zusätzlich eingesetzte Granulat laut einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik große Quellen für Verunreinigungen der Natur durch Mikroplastik sind. Wind, Regen und Reinigungsmaschinen lösen die Substanzen heraus und tragen sie in Gewässer und auf Felder. „Wir verzichten deshalb auf den Plastikanteil komplett und setzen stattdessen Sand ein“, verspricht Bürgermeister Christian Pundt.

Abrechnung im Frühjahr

Neu gebaut werden auch die Ballfangeinrichtungen, Flutlichtanlage, Entwässerungsrinne und Medienkanäle. Der große Rasenplatz hätte nach den Arbeiten an der Kunststoffrundlaufbahn sowieso erneuern werden müssen, so die Gemeinde zur NWZ. Deshalb mache die komplette Erneuerung – zumal sie in großem Umfang gefördert wird – Sinn. Dank einer Fristverlängerung bleibt bis Frühjahr 2020 Zeit für die Abschlussrechnung.

Am meisten Geduld wird der Rasen brauchen. Während die Multifunktionsanlagen aus Kunststoff schnell nach der Fertigstellung in 2020 einsatzbereit sind, wird es wohl längern dauern, bis das Grün dicht genug gewachsen und strapazierfähig ist. Einen genauen Termin kann derzeit niemand nennen, auch TSG-Geschäftsführer Sönke Hinrichs nicht. Aber die Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen funktioniere gut, freut er sich. Die Fußballer könnten u.a. bei Schwarz-Weiß Oldenburg und in Kirchhatten spielen und trainieren, die Leichtathleten in Großenkneten und der Stadt Oldenburg.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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