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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Gesundheitssport: Reha-Sportler möchten in alte LzO ziehen

08.02.2020

Sandkrug Hell, geräumig, viel Platz: Dort, wo noch vor wenigen Monaten Spareinlagen und andere Gelder verwaltet wurden, möchte die Reha-Sport-Gemeinschaft (RSG) künftig Yoga, Pilates und andere, das körperliche Wohlbefinden fördernde, Angebote machen.

Die Rede ist von der ehemaligen LzO-Filiale an der Bahnhofstraße. 215 m² Nutzfläche könnte hier die RSG als Mieter für Sportbereich, Gerätelager, eine dringend benötigte Geschäftsstelle sowie Umkleide- und Sanitärräume auf einen Schlag bekommen – viele Schränke und Möbel ließen sich sogar weiternutzen, dazu noch ist das Gebäude barrierefrei. „Ich bin schon lange Kundin der LzO. Mir war schnell klar, das passt für uns“, erzählt die Vereinsvorsitzende Margot Siemers bei einem Ortstermin mit der NWZ.

Die RSG ist einer der größten Vereine in der Gemeinde Hatten. Zusätzlich zu 335 Mitgliedern kämen noch etwa 300 „Gäste“ hinzu, die durch von Ärzten verschriebene Reha-Maßnahmen ihre Gesundheit verbessern wollten, so der Verein. 15 Schwimmgruppen und 20 Gruppen mit diversen Gymnastikangeboten führt deshalb die RSG. Das große Problem ist, dass der Verein im Gegensatz zu vielen anderen, über keine eigenen Räume verfügt, stattdessen nur Musikräume oder Turnhallen der Schulen stundenweise nutzen muss.

Seit fünf Jahren sucht der RSG-Vorstand nun schon intensiv nach einem eigenen Standort. Im Gespräch waren das SWO-Gelände in Sandkrug, das alte Feuerwehrhaus an der Bümmersteder Straße, das TSG-Sportzentrum an der Schultredde und jetzt also die LzO. Mal fehlte die politische Mehrheit im Rat, mal wollte der Verein selber nicht.

Doch es gibt Gründe, warum sich die Hatter Ratsgremien bislang sehr schwer mit einer positiven Entscheidung tun – und die sind vor allem finanzieller Natur. Für den notwendigen Umbau der 1996 errichteten LzO-Filiale müsste sie sich mit etwa 70 000 Euro als Investitionszuschuss einmalig beteiligen. Hinzu käme laut Antrag der RSG ein monatlicher Mietzuschuss von 1150 Euro (13 800 Euro pro Jahr). Viel Geld, vor allem wenn gleichzeitig noch Kapazitäten am Standort der TSG Hatten-Sandkrug frei sind. Vonseiten der CDU, FDP und FHL war auf der jüngsten Fachausschusssitzung schon deutliche Skepsis herauszuhören. Wie passe eine solch große Förderung ins Bild einer angestrebten Gleichbehandlung aller Vereine, wenn es um Förderung geht, so die Frage.

Das letzte Wort wird am 18. März der nicht öffentlich tagende Verwaltungsausschuss haben. Vorher, am 26. Februar, 19 Uhr, sind alle Ratsmitglieder eingeladen, sich bei einer Besichtigung ein eigenes Bild zu machen. Darauf hofft nun der Verein, der immerhin seit 40 Jahren besteht. „Der Standort, zentral im Ort, an der Bahnhofstraße wäre wirklich ein Glücksfall“, betont Vorstandsmitglied Siegfried Dose. Bei einem Durchschnittsalter von 72 Jahren sei ein zentraler, barrierefreier Übungsort von immenser Bedeutung für die Menschen.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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