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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hallenfußball: Adler begeistert junge Nachwuchskicker

28.12.2018

Sandkrug Aus den Boxen der Sandkruger Sporthalle an der Schultredde dröhnt das Entenlied, während sich die D-Juniorinnenteams vom FC Hude und Schwarz-Weiß Oldenburg auf ihren Einsatz vorbereiten. Völlig unerwartet stürmt aus einer Tür auf einmal ein schwarz-weißer Adler auf das Spielfeld, springt auf und ab, gestikuliert mit den Händen. Zunächst erntet er nur kritische Blicke der jungen Fußballerinnen – ehe sie ihn mit einem breiten Grinsen im Gesicht abklatschen.

Er ist der heimliche Star beim 8. Hallenfußballturnier um den Wintercup 2018/19 in Sandkrug: Der Adler, das neue Maskottchen von Schwarz-Weiß, hat sich bereits bei den ersten Turnieren der neuntägigen Veranstaltung in die Herzen der Spieler, Organisatoren und Zuschauer getanzt. „Gerade bei den jüngsten Spielern ist er natürlich sehr beliebt“, gesteht auch Jörg Ostendorf, Vorsitzender des Fußballfördervereins von SW Oldenburg und Mitglied des Organisationsteams. „Die G-Junioren fanden ihn den absoluten Brüller.“

Jetzt gerade dreht die gefiederte Stimmungskanone eine Runde durch die gesamte Halle, klatscht sich mit allen Spielerinnen der kommenden Begegnung ab. Dann nimmt er auf der Auswechselbank der Gastgeberinnen Platz: Anpfiff.

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In den vergangenen Jahren hat sich das Turnier von Schwarz-Weiß Oldenburg zum absoluten Pflichttermin im Fußballkalender entwickelt. 20 Turniere mit über 160 Mannschaften und 1600 Sportlern finden an den neun Wettkampftagen von Weihnachten bis Neujahr statt. Die Wettbewerbe der verschiedenen Altersklassen sind dabei nahezu ausgebucht. Meldungen gibt es dabei sogar aus Osnabrück, Göttingen, Braunschweig oder Schleswig-Holstein. „Häufig sagen wir ihnen aber ab und legen den Fokus lieber auf Teams aus der Umgebung“, erklärt Jörg Ostendorf.

Die Partie der D-Juniorinnen zwischen Hude und Schwarz-Weiß Oldenburg läuft. Der Adler drückt dabei kräftig die Daumen für das Heimteam. Aus gutem Grund: Unter dem Kostüm steckt Finn zur Brügge, langjähriges Mitglied von Schwarz-Weiß. Seit einigen Jahren gehört der 18-Jährige bereits zur Turnierleitung. Nun wechselt er sich mit drei anderen Personen ab, als Maskottchen Spieler und Publikum zu animieren. „Hier ist es ganz schön warm drunter“, gesteht Finn während der Begegnung. „Wenn man sich bewegt, sorgt man immerhin für einen Luftzug – jetzt beim Sitzen beginne ich aber schon ziemlich zu schwitzen.“

In jedem Jahr kommen beim Ausrichter neue Attraktionen dazu. So laufen vor den Endspielen der einzelnen Turniere auch sogenannte „Final-Trailer“. Während des Turniers werden dafür Videoaufnahmen gemacht, zusammengeschnitten und dann in der abgedunkelten Halle gezeigt – Gänsehautatmosphäre garantiert.

Gewonnen: Die D-Juniorinnen des Gastgebers haben Hude geschlagen. Selbstverständlich also, dass Finn sich als Adler zunächst mit dem Team von SWO abklatscht. Direkt im Anschluss geht es zu den Huderinnen, die nach der Maskottchen-Umarmung bereits wieder lachen können. Währenddessen bereiten die Helfer in der Halle die Siegerehrung vor.

Alles ist genau durchgetaktet, ein junges Team in der Turnierleitung sorgt für einen reibungslosen Ablauf. „Wir lernen immer wieder junge Vereinsmitglieder an, die dann in die Fußstapfen der älteren treten können“, berichtet Finn zur Brügge. Aufgaben wie das Erstellen des Videos und der Urkunden, die Moderation, Musikeinspieler oder das Eintragen der Ergebnisse gehören zu den verschiedenen Aufgaben. „Die meisten von ihnen sind durchgehend von 8 bis 22 Uhr in der Halle. Sie machen einen absolut tollen Job“, sagt Jörg Ostendorf.

Die Siegerehrung läuft. Gemeinsam mit den Spielerinnen sorgt der Adler noch einmal für gute Stimmung. Namentlich angesprochen werden kann er aber noch nicht. Doch das soll sich so schnell wie möglich ändern. „Es gibt bereits zahlreiche Namensvorschläge“, verrät Jörg Ostendorf. In den kommenden Tagen soll darüber entschieden werden.

Die Siegerbilder sind gemacht, die Teams der D-Jugend treten ihre Heimreise an. Für das Maskottchen ist derweil noch lange nicht Schluss, Zeit zum Ausruhen bleibt aktuell keine. An diesem Tag folgen noch die Mädchen der B-Jugend und das zweite Turnier der Damenmannschaften. Getreu dem Motto: Nach dem Turnier ist vor dem Turnier – bei Schwarz-Weiß Oldenburg noch bis zum 3. Januar.

Sönke Spille Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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