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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball: „Gesunde Basis ist wichtig“

05.01.2018

Sandkrug Eine kleine Achterbahnfahrt haben die Handballer der TSG Hatten-Sandkrug in den ersten elf (von insgesamt 26) Saisonspielen in der Verbandsliga hingelegt. Gestartet mit 4:2 Punkten, folgten drei unglückliche Niederlage mit einem Tor Unterschied. Anschließend legte das Team von TSG-Trainer Hauke Rickels den Schalter aber um und feierte fünf zum Teil überzeugende Siege. Mit 14:8 Punkten belegen die Sandkruger derzeit hinter dem souveränen Tabellenführer HSG Delmenhorst (19:3) sowie der SG Neuenhaus/Uelsen (15:7) den dritten Platz.

„Für uns war es zunächst schwierig, in der Liga Fuß zu fassen. Wir wussten nicht, wo wir stehen, und vielleicht haben einige Spieler die Aufgabe am Anfang auch zu leicht genommen“, beschreibt Rickels die Situation, nachdem seine Mannschaft aus der Oberliga abgestiegen war. Nach dem holprigen Auftakt gelang es den Sandkrugern aber rechtzeitig, in der extrem ausgeglichenen Verbandsliga den Hebel umzulegen und sich aus der unteren Tabellenhälfte wieder zu befreien. „Wir haben endlich Gas gegeben und konnten uns vor allem in der Abwehr steigern“, erklärt Rückraumspieler Robert Langner, der seit dieser Saison gleichzeitig als spielender Co-Trainer im TSG-Dress aufläuft. „Auf dem Spielfeld ist er mehr als nur mein verlängerter Arm – das freut mich sehr“, sagt Rickels und hebt gleichzeitig auch die „vielen Leute im Hintergrund“ lobend hervor, die „immer mithelfen“.

Sportlich sei seinem Team gerade mit dem Auswärtssieg beim VfL Fredenbeck II die Wende geglückt. „Das war die Initialzündung – zumal Fredenbeck bislang unser stärkster Gegner war“, erinnert der A-Lizenzinhaber. War das TSG-Spiel in der Vergangenheit immer stark auf Langner zugeschnitten, so verteile sich mittlerweile die Verantwortung auf mehreren Schultern. „Gerade die jungen Leute schaffen es jetzt, für mehr Entlastung zu sorgen“, sagt Rickels und denkt dabei besonders an Marius Heyer und Christian Wolf, die vor der Saison erst zur TSG gestoßen waren. Zudem gelinge es dank des regelmäßigen Aushelfens von Akteuren aus der zweiten Mannschaft, die dünne Personaldecke von nur zwölf Stammspielern zu kaschieren.

Das große Geld für Verstärkungen will und werde man indes bei den Sandkrugern nicht in die Hand nehmen. „Es geht nicht im Hauruck-Prinzip“, sagt Langner. „Statt in neue Spieler zu investieren, nutzen wir das Geld lieber für Kinder und Jugendliche.“ Dem stimmt sein Trainer zu. „Die gesunde Basis ist für uns wichtig. Wir müssen daran arbeiten, im Jugendbereich voranzukommen“, so Rickels. Vielleicht vermeiden sie in Sandkrug auch deshalb im Moment (noch) den Begriff „Wiederaufstieg“. „Wir wollen unsere Fehler minimieren und uns immer weiter verbessern“, sagt Rickels dazu. Am 13. Januar ist die TSG erstmals im Jahr 2018 wieder im Einsatz – dann geht es direkt zum Spitzenreiter Delmenhorst.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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