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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Goalgetter auf sich allein gestellt

27.06.2018

Sandkrug Kräftig durcheinandergewürfelt wurde die Handball-Landesliga Weser-Ems – insgesamt mussten am Saisonende fünf Mannschaften absteigen, darunter auch die TSG Hatten-Sandkrug II.

Von Beginn an hatte das Team des damaligen Trainers Grzegorz Goscinski personelle Probleme, denn lediglich bei den Heimspielen war die Auswechselbank voll besetzt. Sobald eine Auswärtsfahrt anstand, reiste das Team um Betreuer Uwe Stubbemann häufig nur mit einem kleinen Kader zum Gegner. Einige Male musste sogar ein Torwart im Feld aushelfen.

Eigentlich war es ein unnötiger Abstieg, denn die Leistungen in eigener Halle waren häufig gut. Doch die katastrophale Auswärtsbilanz mit elf Niederlagen und nur einem Remis bei der HSG Wagenfeld/Wetschen gaben schließlich den Ausschlag. Besonders bitter war der 21:20-Erfolg gegen die HSG Nordhorn II, der wegen eines falschen Eintrages im Spielbericht am grünen Tisch zu einem vorentscheidenden Punktverlust umgewandelt wurde.

Da es zu Saisonbeginn einen großen Umbruch gegeben hatte, fehlte neben Abwehrchef Alexander Ulrich auch Sascha Zink als ruhender und umsichtiger Pol im Angriff. So mussten junge Spieler integriert werden, was Goscinski zu Beginn der Serie noch gut gelang. Bei Dominik Janßen ließ sich eine stark ansteigende Leistung feststellen, ehe ihn eine langwierige Verletzung zurückwarf. Auch Till Stürenburg hatte viel auf sich genommen, denn obwohl er in Bramsche wohnt, war er bei fast jedem Training und Spiel anwesend. Luca Heyen war beruflich stark eingespannt und deshalb selten beim Training, doch in den letzten Partien war bei ihm ein deutlicher Aufschwung erkennbar. Zudem zeigten sich die Torhüter Philip Jandt, Simon Idel und Thomas Kuper als gewohnt starker Rückhalt.

Im Angriff lief es dagegen häufig nicht rund, da sich die Mannschaft zu sehr auf ihren Goalgetter Alexander Unnerstall verließ. In der Schlussphase der Saison verletzte sich der 158-fache Torjäger. Das merkte man der TSG-Offensive deutlich an, die nun ihre treibende Kraft vermisste.

Solange TSG-Coach Goscinski noch das Training leitete und in den Spielen an der Seitenlinie stand, konnte man trotzdem auf den Klassenerhalt hoffen. Doch nach seiner schweren Erkrankung Anfang Februar lief es dann richtig aus dem Ruder, denn ein Ersatz für den umsichtigen Coach wurde nicht gefunden. So übernahm Betreuer Uwe Stubbemann die Verantwortung für die restlichen Begegnungen. Unterstützt wurde er in den Heimspielen häufig von Hauke Rickels und Robert Langner, Trainerteam der ersten Mannschaft.

„Obwohl die Einstellung in den Spielen fast immer gestimmt und die Mannschaft nie aufgegeben hat, zeigte sich in den Auswärtsspielen, dass die Lust auf weite Strecken doch nicht so groß war“, bedauerte Stubbemann. Auch die Trainingsbeteiligung habe in der entscheidenden Phase mehr und mehr nachgelassen: „So war am Ende einfach nicht mehr für die Truppe drin.“ Der neue Trainer Andre Haake muss nun in der Landesklasse eine schlagkräftige Mannschaft für den Wiederaufstieg aufbauen.

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