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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hatten-Sandkrug nutzt Rückenwind

06.11.2017

Sandkrug Sein Comeback an alte Wirkungsstätte hatte sich Marvin Muche sicherlich etwas anders vorgestellt: Der Rückraumspieler trat am Samstagabend mit dem Wilhelmshavener HV II bei seinem Ex-Club TSG Hatten-Sandkrug an. Nach einer Handgelenksverletzung kam Muche erstmals wieder zum Einsatz – doch war dieser nicht von Erfolg gekrönt. Die TSG behauptete sich vor eigener Kulisse deutlich mit 32:17 (15:6) und glich damit ihr Punktekonto in der Handball-Verbandsliga auf 8:8 aus.

„Den Rückenwind vom Sieg aus der Vorwoche haben wir genutzt. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, ist aufgegangen“, meinte Hattens Trainer Hauke Rickels nach der Partie und schob schon fast etwas überrascht hinterher: „Dass es so klappen würde, hätte ich selbst nicht gedacht. Es lief schon mehr als nach Plan.“ Dabei kam den Gastgebern sicherlich auch etwas entgegen, dass die Wilhelmshavener nur mit einem kleinen Kader antraten – unter anderem fehlte mit Christoph Groß im Rückraum der Haupttorschütze. „Wir haben aber trotzdem ein starkes Spiel gemacht“, wollte Rickels lieber die gute Leistung des eigenen Teams in den Vordergrund rücken – zumal auch er einige angeschlagene Akteure in den Reihen hatte. „Deswegen mussten wir unsere Kräfte clever einteilen. Das haben die Jungs aber super gemacht“ lobte Rickels.

Die Hausherren nahmen von Anfang an das Heft in die Hand und beherrschten ihren Gegner, der vor dieser Partie noch punktgleich gewesen war. Vor allem in der Abwehr stand die TSG sehr kompakt und kaufte der WHV-Reserve schon früh den Schneid ab. Zudem hatte Torhüter Jan-Peter Steffens erneut einen bärenstarken Tag erwischt und hatte alleine in der ersten Halbzeit mit zehn Paraden, darunter ein Siebenmeter, einen großen Anteil daran, dass sein Team sich schon früh absetzen konnte.

Im Angriff lief der Ball sowohl im aufgebauten Spiel als auch über Gegenstöße sehr sicher, so dass bereits nach vier Minuten eine 5:1-Führung für die TSG heraussprang. Auch die beiden verworfenen Siebenmeter von Christian Wolf trübten den guten Gesamteindruck im ersten Abschnitt nicht.

Wilhelmshaven nahm bereits früh eine Auszeit. Doch weder diese noch die Einwechslung von Muche änderten etwas am Bild. Über 8:2 (12.) und 12:3 (23.) zog Hatten-Sandkrug davon und hatte bereits zur Pause für eine Vorentscheidung gesorgt.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ die Rickels-Sieben nicht nach. Marco Kirschen, mit acht Treffern gleichzeitig auch bester Werfer, sorgte für den ersten Zehn-Tore-Vorsprung (16:6), wenig später erhöhten Till Schinnerer und Mirko Menkens auf 22:10 (43.). „Wir haben viel gewechselt und trotzdem das Ergebnis weiter ausbauen können“, hielt der TSG-Coach zufrieden fest.

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