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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Handball-Oberliga: Marco Kirschen kehrt heim zur TSG Hatten-Sandkrug

10.07.2020

Sandkrug Der „verlorene Sohn“ kehrt zurück: Nach einem Jahr in der Verbandsliga beim Wilhelmshavener HV II wird Marco Kirschen in der kommenden Handball-Saison wieder für die TSG Hatten-Sandkrug in der Oberliga auflaufen. Damit ist Kirschen der erste Neuzugang im Team von TSG-Trainer Hauke Rickels.

„Marco gehört einfach zur TSG-Familie“, freut sich Rickels über die Rückkehr des Linksaußenspielers. „Sein Handball-Herz hängt an Hatten, hier ist seine Mannschaft“, fügt der TSG-Coach hinzu. Dem stimmt Kirschen uneingeschränkt zu – obwohl er in Wilhelmshaven wohnt. „Hatten-Sandkrug ist rückblickend tatsächlich schon meine sportliche Heimat“, schmunzelt der 37-Jährige, „hier habe ich die meiste Zeit auf dem Handballfeld verbracht.“

Mit TSG 3. Liga gespielt

Nachdem Kirschen die Jugendzeit in seiner Heimatstadt verbracht hatte, wechselte er im Jahr 2009 von der HSG Wilhelmshaven zur TSG. Anschließend spielte er neun Saisons fest im Kader der ersten Herren, machte während dieser Zeit alle Höhen und Tiefen mit – vom Aufstieg in die Regionalliga bis zum Abstieg in die Verbandsliga. Vor allem die Zeit in der dritthöchsten deutschen Spielklasse sind dabei in besonders guter Erinnerung geblieben. Mit seinen zukünftigen Mitspielern Jan-Peter Steffens, Mirko Menkens, Till Schinnerer und Hendrik Bruns spielte Kirschen sogar damals schon zusammen. „Ich freue mich riesig, mit ihnen wieder zusammen aufzulaufen“, sagt der heute 37-Jährige.

TSG-Informationen

Bei den Oberliga-Handballern der TSG Hatten-Sandkrug liegt das runde Spielgerät seit dem letzten Saisonspiel gegen den TV Bissendorf am 11. März praktisch im Schrank. „Wir haben seitdem kein gemeinsames Mannschaftstraining in der Halle mit Ball mehr gemacht“, sagt TSG-Trainer Hauke Rickels. Er sieht den Re-Start der Handball-Punktspiele und somit den Beginn der neuen Saison noch in weiter Ferne. „Ich denke nicht, dass wir vor November anfangen – auf jeden Fall nicht vor der Bundesliga und somit auch nicht vor den Herbstferien“, glaubt der Sandkruger.

Aktuell beschränkt sich das Training beim Oberligisten auf Laufeinheiten, kleine Wettbewerbe sowie Kräftigungsübungen, die per Video an die Spieler gestellt werden. Für die konkrete Vorbereitung mit Ball hat Rickels mit seinem Trainerteam aber schon einen Plan entwickelt. „Der wird aber erst umgesetzt, wenn wir wissen, wann die Saison wirklich beginnt.“

Verzichten müssen die TSG-Handballer in Zukunft auf Andre Haake, Tim Streckhardt und Kevin Larisch. Außerdem wird sich Rückraumspieler Robert Langner noch stärker auf seine Aufgabe als Co-Trainer konzentrieren. Einziger Neuzugang ist bislang Marco Kirschen, der 37-Jährige kehrt nach einer Saison beim Wilhelmshavener HV II zurück. Zwei weitere potenzielle Spieler hat TSG-Coach Rickels noch in Aussicht, unter anderem soll die Rückraum-Position von Langner besetzt werden. Ein „gefühlter“ Neuzugang sei außerdem Kevin Ritter, der nach fast einjähriger Verletzungspause mittlerweile vollständig genesen und als feste Größte im TSG-Spiel eingeplant ist.

Nach der Saison 2017/18 trat Kirschen dann beruflich und privat bedingt etwas kürzer. Im darauf folgenden Spieljahr sprang er immer mal wieder sporadisch als „Stand-by-Akteur“ bei der TSG ein, ehe er sich zur Saison 2019/20 der Reserve des Wilhelmshavener HV in der Verbandsliga anschloss. Dort erzielte er in 18 Einsätzen 35 Tore, die WHV-Reserve beendete die abgebrochene Saison auf Tabellenplatz vier – nur einen Punkt hinter Vizemeister TuS Haren.

In Kontakt geblieben

„Er war in Wilhelmshaven als spielender Co-Trainer in einer guten Position“, sagt Rickels, der immer in engem Kontakt mit Kirschen stand. Auch der 37-Jährige tauschte sich ständig mit „seinen“ TSG-Spielern aus. Und so kam es jetzt zur „Wiedervereinigung“. „Die Jungs haben mich einfach ganz flapsig angesprochen, weil sie noch einen Spieler für Rechtsaußen brauchten“, lacht Kirschen. Nach kurzer Überlegung sowie der – wie er selbst sagt – „Freigabe durch den Familienrat“ waren die Weichen für eine Rückkehr zur TSG gestellt. „Mir hat es in Wilhelmshaven auch gut gefallen, aber in Sandkrug ist die Mannschaft einfach top und ich habe dort viele Freundschaften“, begründet der Vater zweier Mädchen (vier und anderthalb Jahre) seine Entscheidung.

Ältester Spieler im Team

Mit 37 Jahren ist Kirschen der älteste Spieler im TSG-Team. „Ich fühle mich aber immer noch topfit“, betont der flinke Außenspieler, dessen Stärke insbesondere das Tempospiel ist. „Menschlich ist er sowieso eine Wucht“, skizziert Rickels seinen Neuzugang und ergänzt: „Aber auch sportlich ist er aufgrund seiner Erfahrung, Raffinesse und der trickreichen Art, Handball zu spielen, eine Verstärkung.“ Auf der Rechtsaußenposition löst Kirschen mit Tim Streckhardt nun seinen eigenen Nachfolger wieder ab. Streckhardt verlässt die TSG nach zwei Jahren wieder in Richtung TSG Hoykenkamp. Wie lange Kirschen nun für die TSG auf Torejagd gehen will? „So lange meine Knochen mitmachen, möchte ich auf jeden Fall so hoch spielen wie es geht. Und mit meiner Erfahrung kann ich sicherlich auch den jüngeren Spielern helfen“, blickt der Routinier ehrgeizig voraus.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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