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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TSG bejubelt vierten Sieg in Folge – 33:16

27.11.2017

Sandkrug Es war schon ein Landkreis-Duell der besonderen Art in der Handball-Verbandsliga zwischen Absteiger und Aufsteiger: Die TSG Hatten-Sandkrug, in der vergangenen Saison noch eine Etage höher in der Oberliga beheimatet, überfuhr die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg am Samstagabend förmlich und siegte nach einer überragenden ersten Hälfte am Ende mit 33:16 (18:3) mehr als deutlich.

TSG-Trainer Hauke Rickels zeigte sich nach dem vierten Sieg in Folge zufrieden. „Wir haben ein hervorragendes Spiel gemacht, obwohl sogar einige Akteure gefehlt haben“, hielt er fest. In diesem Zusammenhang richtete der Coach ein Dankeschön an die fünf Spieler der zweiten Mannschaft, die zuvor bereits in der Landesliga im Einsatz waren, um dann auch noch im Oberligateam auszuhelfen. „Das war für sie eine große Belastung. Und trotzdem haben wir es geschafft, ein enorm hohes Tempo zu gehen“, so Rickels.

Richtig angefressen war indes HSG-Trainer Andreas Müller: „Meine Vorgaben bezüglich des Gegners sind in keiner Weise umgesetzt worden. Über das Spiel meiner Mannschaft insgesamt will ich besser den Mantel des Schweigens hüllen.“ Allerdings kritisierte Müller auch die Sandkruger Spielweise vor allem in der Anfangsphase, als die TSG dem Gegner häufig mit überharten Attacken den Schneid abkaufte. „Was in den ersten zehn Minuten in der gegnerischen Deckung ablief, hatte mit Handball wenig zu tun. Ich hätte mir gewünscht, dass die Unparteiischen konsequenter durchgegriffen hätten“, sagte Müller. Nicht ganz so drastisch beschrieb es Rickels. „Es war ein Derby und ein hartes Spiel auf beiden Seiten“, erklärte er, räumte aber ein. „Vielleicht waren meine Spieler manchmal etwas übermotiviert.“

Keine zwei Meinungen gab es hingegen bei der Blauen Karte mit Bericht gegen TSG-Spieler Boris Bruns (10. Minute). Nach einem Foul, bei dem sein Gegner zu Boden ging, erhielt der Sandkruger eine Hinausstellung. Als er an dem betroffenen Spieler vorbeiging, gab er diesem noch einen Tritt. „Die Disqualifikation war berechtigt, da darf sich mein Spieler nicht provozieren lassen“, sagte Rickels.

Dabei wäre diese Aktion gar nicht nötig gewesen, denn selbst zu diesem Zeitpunkt hatte die TSG das Spiel gegen extrem schwache Gäste schon längst im Griff und führte mit 6:1. Überwiegend mit schnellen Toren baute die Heimmannschaft den Vorsprung rasch auf 14:1 (24.) aus. Die HSG hingegen versagte im ersten Abschnitt in der Offensive völlig. Kamen trotzdem einmal Würfe auf das TSG-Tor, zeigte sich Keeper Hendrik Bruns als überragender Rückhalt, denn an ihm scheiterten die Gäste-Angreifer selbst mit besten Chancen eins ums andere Mal. Mit den Ballgewinnen wurde häufig Marco Kirschen bedient, der insgesamt achtmal einnetzte.

Doch auch ohne diese Konter überzeugte der TSG-Angriff. Bei den Gästen zählten lediglich die beiden A-Jugendlichen Kian Krause und Norman Lachs zu den Lichtblicken. Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung weiterhin recht einseitig. Doch da die TSG nicht mehr mit der letzten Konsequenz im Spiel war, hielt die Müller-Sieben etwas besser mit. „Hätten wir unser Spiel durchgezogen, wäre das Ergebnis noch deutlicher geworden“, vermutete Rickels.

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