• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TSG-Reserve behält die Nerven

07.05.2019

Sandkrug /Hude /Bookholzberg Die Erleichterung und der Jubel waren riesig: Als die Handball-Landesklasse-Partie der TSG Hatten-Sandkrug II bei der HSG Emden abgepfiffen wurde, kannten die Spieler kein Halten mehr: Mit einem Last-Minute-Sieg beim direkten Konkurrenten haben die Landkreisler den Klassenerhalt am letzten Spieltag der Saison perfekt gemacht.

HSG Emden - TSG Hatten-Sandkrug II 26:27 (13:12). In einer spannenden Schlussphase, in der Emden nach einer 24:21-Führung acht Minuten vor Schluss schon in Richtung Sieg marschierte, zeigte die TSG eine tolle Moral und kämpfte sich nach einer Auszeit Tor um Tor heran. „Bei dem Spielstand ist meine Ansprache natürlich etwas emotionaler ausgefallen“, berichtete TSG-Trainer Boris Bruns. Nach zwei Treffern von Marius Heyer zum 25:25 war die Spannung in der gut besuchten Halle zum Greifen. Keiner wusste, ob ein Remis für die TSG zum Klassenerhalt reichen würde. „Ich habe meinen Spielern das Ergebnis aus dem Parallelspiel von Wiefelstede gegen den VfL Oldenburg nicht verraten“, so der Coach.

Zwei Minuten vor dem Ende erzielte Emdens Nils Sikken die erneute Führung, doch auch jetzt ließ die TSG nicht locker und Lukas Schönbohm egalisierte den Vorsprung der Hausherren erneut. Als alle schon mit einer Punkteteilung rechneten, schlug Luca Heyen elf Sekunden vor dem Abpfiff zu und netzte zum umjubelten glücklichen Siegtreffer ein, der den sicheren Klassenerhalt bedeutete. „Das war ein emotionaler Schlusspunkt eines nervenaufreibenden Spiels. Da sind den Spielern reihenweise die Steine vom Herzen gefallen“, meinte Bruns, der seine junge Mannschaft für ihre gute Leistung vor allem in den letzten vier Saisonspielen lobte. „Das war ein tolles Finish.“

Nach ausgeglichenem Beginn steigerte sich die Abwehr der Gäste zusehends, und da es auch im Angriff recht rund lief, setzten sich die Landkreisler nach einem Treffer von Lars Kampmann bereits auf 6:10 (19. Minute) ab. Dann aber verloren sie mehr und mehr den Faden. So kippte das Spiel und die Ostfriesen holten nicht nur Tor um Tor auf, sondern lagen zur Pause knapp vorn.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kassierte Tjark Sauer nach seiner dritten Hinausstellung die Rote Karte und brachte die TSG damit zunächst aus dem Konzept. Emden setzte sich zunächst auf drei Tore ab, doch konnten die Hausherren nicht entscheidend nachlegen. So kämpfte sich die TSG wieder zurück ins Spiel und hatte am Ende allen Grund zu jubeln.

HSG Hude/Falkenburg - BV Garrel 32:24 (17:12). Zum Abschluss der Saison zeigte sich Aufsteiger Hude/Falkenburg noch einmal von seiner besten Seite. Hoch motiviert ging das Team von Coach Lars Osterloh in die Begegnung. Die Abwehr mit einem starken Keeper Sebastian Auffarth als Rückhalt stand sehr sicher, und auch das Spiel in der Offensive funktionierte sehr gut. So lagen die Hausherren schnell mit 9:2 (13.) vorne. Doch als Osterloh kurze Zeit später mit dem Durchwechseln begann, gab es einen kleinen Bruch im HSG-Spiel und Garrel wurde stärker. Nachdem die Gäste den Rückstand auf 11:13 verkürzt hatten, gaben die Hausherren aber wieder Gas und setzten sich bis zur Pause mit fünf Toren ab.

Nach Wiederbeginn stellte der HSG-Coach dann die Deckung auf eine 5:1-Variante um. So konnte sich die HSG kontinuierlich weiter absetzen und kam am Ende über 26:20 (52.) zu einem klaren Heimerfolg.

HG Jever/Schortens II - HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II 29:30 (19:18). Ein echter Coup gelang der HSG zum Abschluss der Saison, denn bei der HG Jever/Schortens II gelang im Topspiel ein überraschender 30:29-Erfolg, der dem Team von Coach Rolf Tants zum Abschluss der Saison doch noch den zweiten Tabellenplatz bescherte. So kassierten die Gastgeber nach über drei Jahren erstmals wieder eine Niederlage, die aber nichts an der souveränen Meisterschaft änderte. „Ich bin stolz auf meine Truppe, was sie in diesem Spiel geleistet hat. Unser Plan ist voll aufgegangen, denn wir haben Rückraumschützen Kai Behrend von Beginn an in kurze Deckung genommen, und diese Maßnahme fruchtete sehr gut“, meinte Tants.

Dabei fanden die Gäste nur schwer ins Spiel, und Jever blieb nach einer knappen Pausenführung auch in der zweiten Hälfte vorn. Zwischenzeitlich konnten sich die Gastgeber sogar auf 24:21 (43.) absetzen, doch zeigte das HSG-Team eine tolle Moral und kämpfte sich immer wieder heran. Nach dem 29:29-Ausgleich durch Marcel Tytus waren noch dreieinhalb Minuten zu spielen und beide Teams hatten die Möglichkeit, erneut in Führung zu gehen. Doch es dauerte bis zwei Sekunden vor Schluss: Nils Hammler wurde auf Außen freigespielt und nutzte diese Chance eiskalt aus.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.