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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TSG II kommt nicht in Schwung

13.02.2018

Sandkrug /Neerstedt Da hatten sich die Verantwortlichen der TSG Hatten-Sandkrug II deutlich mehr versprochen. Letztlich kassierten die Landesliga-Handballer aber eine ernüchternde Niederlage beim TvdH Oldenburg II und rutschen noch tiefer in die Abstiegszone. Für Neerstedts Frauen langte es gegen Wilhelmshaven II gerade noch zum Pflichtsieg.

Landesliga, Männer: TvdH Oldenburg II - TSG Hatten-Sandkrug II 27:17 (15:10). Nach einem guten und ausgeglichenen Beginn zeigten die Sandkruger um Trainer Grzegorz Goscinski große Schwächen in Abwehr und Angriff, so dass die Gastgeber aus Oldenburg keine große Mühe hatten, sich im Verlauf der Begegnung kontinuierlich abzusetzen.

„Wir kommen in unseren Auswärtsspielen einfach nicht in Schwung. Gegen diese kompakte Deckung konnten sich unsere Spieler kaum einmal richtig durchsetzen, und auch die Deckung stand dem Angriffswirbel des Gegners häufig zu passiv gegenüber“, war TSG-Betreuer Uwe Stubbemann mit der Leistung seines Teams überhaupt nicht einverstanden.

In der Offensive konnte sich die Goscinski-Sieben nur selten in Szene setzen, denn die Hausherren standen in der Abwehr sehr kompakt und ließen den Gegner kaum einmal zum Zuge kommen. Besonders im Eins-gegen-Eins waren die TSG-Angreifer den gegnerischen Abwehrspielern körperlich deutlich unterlegen, so dass man hier nur sporadisch zum Erfolg kam. Auch die Außen Lars Kampmann und Malte Kubitzki konnte sich nicht wie gewohnt durchsetzen, so dass nur der elffache Torschütze Alexander Unnerstall überzeugte.

Auch die Deckung der TSG hatte Schwerstarbeit gegen die bissigen und schnellen Angriffe der Oldenburger zu leisten, denn die Hausherren waren ihrem Gegner in allen Belangen überlegen. Allein Keeper Philip Jandt sorgte besonders im ersten Abschnitt mit etlichen starken Paraden dafür, dass die TSG bis Mitte der ersten Hälfte noch auf Tuchfühlung bleiben konnte. Zu Beginn der zweiten Hälfte lief das Spiel der TSG dann aber aus dem Ruder, die Angriffe wurden häufig viel zu überhastet abgeschlossen – und selbst mit klarsten Chancen scheiterte man wiederholt am gegnerischen Keeper.

Frauen: TV Neerstedt - HSG Wilhelmshaven II 28:25 (15:13). Die Neerstedterinnen mussten sich im Spiel gegen die abstiegsbedrohte HSG-Reserve arg strecken, um diesen ganz wichtigen Sieg einzufahren. Dabei zeigte das Team des Trainergespanns Maik Haverkamp/Michael Kolpack viele ungewohnte Schwächen, die von den Jadestädterinnen konsequent genutzt wurden.

„Es schien, als wenn alle mit angezogener Handbremse gespielt hätten. Es fehlte von Beginn an das Tempo, zudem haben wir vorne zu viele gute Chancen ungenutzt gelassen. Am Ende langte es aber noch zu einem Arbeitssieg“, wollte Kolpack die Begegnung schnell abhaken.

Von Beginn an hatten die Gastgeberinnen in der Deckung große Probleme mit der HSG-Spielmacherin und mit acht Treffern auch Haupttorschützin Lena Lange-Emden, die man kaum einmal richtig in den Griff bekam. Doch auch die anderen Gäste-Spielerinnen kamen phasenweise sowohl aus dem Rückraum als auch vom Kreis zu einfachen Toren, weil die Abstimmung in der Neerstedter Deckung kaum einmal vorhanden war.

Auch passten sich die Landkreislerinnen sehr schnell dem langsamen Spiel der Gäste an. Deshalb hatte Wilhelmshaven häufig wenig Mühe, das Aufbauspiel des Gegners nachhaltig zu stören. So musste sich die Haverkamp-Sieben ihre Treffer lange Zeit recht schwer erarbeiten, denn neben etlichen Fehlern im Spielaufbau taten sich die Neerstedter Angreiferinnen im Abschluss recht schwer. „Auch die Deckung zeigte sich nicht immer auf der Höhe, es fehlten die Absprachen“, fand Kolpack noch einen Kritikpunkt.

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