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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: TSG ringt sich durch – 28:24

09.03.2020

Sandkrug Der Abstiegskampf in der Handball-Oberliga nimmt weiter an Fahrt auf. Noch mindestens fünf Mannschaften müssen sich Sorgen um den Klassenerhalt machen. Und mittendrin: die TSG Hatten-Sandkrug. Das Team um Trainer Hauke Rickels hat am Samstag seine Hausaufgaben gemacht und das Heimspiel gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit 28:24 (12:12) gewonnen. Aber auch die Konkurrenz hat nicht geschlafen. Der SV Beckdorf holte einen Punkt gegen Altjührden, die HSG Barnstorf/Diepholz gewann das wichtige direkte Duell gegen den TuS Rotenburg. „Das war ein ganz wichtiger Erfolg für uns“, sagte Rickels, „aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen, sondern müssen weiter punkten.

Die Schepker-Show

TSG-Rückraumspieler Jonas Schepker war am Samstag der alles überragende Spieler auf dem Feld. Er sprühte nur so vor Elan und Ehrgeiz. Seine Aktionen waren zielstrebig, und er entwickelte enormen Zug zum gegnerischen Tor. „Jonas war heute bärenstark, keine Frage“, lobte auch Rickels, „aber ich möchte eigentlich keinen Spieler aus einer tollen Mannschaft herausnehmen.“ Nichtsdestotrotz waren Schepkers Treffer und auch seine Wurfquote eine Klasse für sich. So erzielte er sechs der ersten acht Tore der TSG. Am Ende kam er auf elf Treffer.

Die Torhüter der TSG

Dass sich Rickels auf seine Torhüter verlassen kann, haben schon die letzten Wochen gezeigt. Und auch gegen die HSG, bei der der viel gelobte Niels Huckschlag nicht so in das Spiel fand, setzte Jan-Peter Steffens viele Ausrufezeichen. Er hatte großen Anteil an der 7:4-Führung (15. Minute) und auch daran, dass der Rückstand in schwierigen Phasen (14:16, 36.) nicht höher wurde. Mitte der zweiten Halbzeit stellte Rickels dennoch Bo Rackemann ins Tor – der richtige Impuls im richtigen Moment. Rackemann wurde in der Schlussphase ein entscheidender Faktor. Allein sieben völlig freie Würfe der HSG entschärfte er. „Ganz starke Leistung von Bo“, lobte der Trainer.

Die Menkens-Minuten

Tim Streckhardt fing auf Rechtsaußen an und spielte eine solide Partie. Im Verlauf der ersten Halbzeit brachte Rickels Mirko Menkens auf dieser Position. Und der sollte es seinem Trainer später danken. Menkens war es, der in Abschnitt zwei wichtige Tore warf – unter anderem zum 14:15 (34.), 17:18 (41.) und 18:19 (43.). Ohne dieser Treffer wäre die TSG Gefahr gelaufen, den Anschluss zu verlieren. Da passte es ins Bild, dass es Menkens vergönnt war, auch den 28:24-Endstand zu markieren.

Die Lücken-Dynamik

Nach seinem Wahnsinns-Comeback in Fredenbeck Mitte Februar war es etwas ruhiger um Keno Lücken geworden. Und auch gegen Schwanewede hatte er nach seiner Einwechslung zunächst einen schweren Stand. In der heißen Schlussphase aber wurde er mit seiner Dynamik zu einem Faktor. „Da hat Keno gezeigt, wie wichtig er für uns ist“, freute sich Rickels. Mit brachialer Gewalt markierte Lücken ab der 45. Minute vier Treffer für die TSG und brachte seine Farben entscheidend mit auf die Siegerstraße.

Tobias Göttler Volontär, 1. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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