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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

TSG verschenkt einen Punkt

11.02.2019

Sandkrug Auch die ständigen „Defense“-Anfeuerungsversuche der Fans beflügelten die TSG-Abwehr nicht. Im Heimspiel gegen die SG Achim/Baden kamen die Oberliga-Handballer der TSG Hatten-Sandkrug am späten Sonntagnachmittag nicht über ein 32:32 (14:11)-Remis hinaus. Immerhin: In der Tabelle reichte den Sandkrugern der magere Punktgewinn gegen die auf Rang zehn platzierten Gäste, um selbst eine Position auf Platz acht zu klettern.

Zufrieden war TSG-Trainer Hauke Rickels nach dem Schlusspfiff der tadellos leitenden Schiedsrichter Heiko Bujalla/Volkmar Hustedt allerdings keineswegs. „Da haben wir einen Punkt verschenkt“, haderte der Coach mit seiner Mannschaft. Vor allem die 32 Gegentore gegen den bis dahin zweitschwächsten Angriff der Oberliga waren ihm ein Dorn im Auge. „Das war schon ein Knackpunkt“, monierte Rickels, der andererseits auch den Gästen ein Kompliment für deren starken Auftritt in Sandkrug machte.

Über weite Strecken der Partie waren die Hausherren spielbestimmend. So gerieten sie in der ersten Halbzeit lediglich zweimal – beim 7:8 und 8:9 (18. Minute) – in Rückstand. Danach nahm Rickels einige Umstellungen vor, wechselte Hendrik Bruns für Jan-Peters Steffens im Tor ein, brachte Christian Wolf für Andre Haake auf der Spielmacherposition sowie Kevin Larisch für Tim Streckhardt auf der rechten Angriffsseite. Anschließend lief es wieder etwas runder für die TSG, die sich die Führung zurückholte. Diese baute Mirko Menkens mit einem Tor von Rechtsaußen praktisch mit dem Pausenpfiff auf 14:11 aus.

Direkt nach Wiederbeginn nutzte Razvan Ghimes eine Überzahlsituation zum 15:11, doch danach versäumten es die Sandkruger mehrfach, den Vorsprung zu verteidigen geschweige denn sich weiter abzusetzen. Daran hatte auch der eingewechselte SG-Keeper Arne von Seelen mit seinen Paraden einen großen Anteil. „Wir waren heute nicht abgezockt genug“, fand Rickels einen weiteren Kritikpunkt. Das nutzten die Gäste sofort: Erst glich Kevin Podien aus (20:20/42.), wenig später erzielte Marvin Pfeiffer – mit insgesamt acht Toren Achims bester Werfer – das 21:22 (45.).

In der verbleibenden Viertelstunde ging es dann hin und her. Beim 30:28 durch Menkens (56.) schien es so, als könnten die Gastgeber tatsächlich noch beide Punkte behalten. Doch mit einer offensiven 4:2-Deckung nahmen die Gäste jetzt Andre Haake und Jonas Schepker aus dem Spiel. Zwei SG-Tore bedeuteten wieder den Ausgleich zum 30:30. Menkens aus dem Rückraum und Haake per Siebenmeter 80 Sekunden vor Schluss brachten die TSG noch zweimal in Führung. Auf der Gegenseite glichen Pfeiffer und Podien jeweils aus. Dass Podien den letzten TSG-Angriff über Keno Lücken vier Sekunden vor der Schlusssirene mit einem rot-würdigen Foul stoppte, hatte nur noch einen Freiwurf zu Folge. Mit diesem überwand Schepker zwar die Achimer Mauer, nicht aber von Seelen.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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