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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: TSG verzweifelt an gegnerischer Abwehr

11.11.2019

Sandkrug Extrem gut gelaunt war Frank Schwarzer, Teammanager beim Handball-Oberligisten TSG Hatten-Sandkrug, am Samstagabend vor dem Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen. Schwarzer träumte von einem 50:28-Erfolg – und teilte dies grinsend auch dem einen oder anderen Besucher in der Sporthalle an der Schultredde mit. Dass ein Heimsieg der TSG in dieser Höhe gegen den Tabellenzweiten höchst unwahrscheinlich anmutete, wusste der Teammanager sicherlich selbst nur zu gut. Zwei Stunden später war es dann auch Realität, und Schwarzer vergrub angesichts der klaren 22:30 (12:15)-Niederlage der Sandkruger seinen Kopf im Schoß. „Hat nicht ganz geklappt“, schmunzelte er.

Ein wesentlicher Grund für den Auswärtssieg der Gäste lag in deren Abwehrstärke. „Was die in der Deckung geleistet haben, war schon gewaltig“, zollte TSG-Trainer Hauke Rickels dem Gegner ein Lob. „Wir haben Beton angerührt“, wusste auch Habenhausens Coach Matthias Ruckh um den an diesem Tag herausragenden Teil seiner Truppe. Gerade der Innenblock mit den hünenhaften Björn Wähmann, Fabian Rojahn und Lino Hintke stellte häufig ein unüberwindbares Hindernis für die TSG dar. Geblockte Würfe im zweistelligen Bereich, unzählige erfolglose Anspielversuche an den Kreis – über das Zentrum gab es für die Sandkruger einfach kein Durchkommen. Da zusätzlich auch noch ATSV-Torhüter Rene Steffens einen Sahnetag erwischt hatte und in der zweiten Halbzeit mit 50 Prozent gehaltener Bälle auf sich aufmerksam machte, ist das Endergebnis fast erklärt.

Dabei sah es zu Beginn der Partie noch danach aus, als könnte die TSG den Favoriten aus Bremen tatsächlich ärgern. Trotz der krankheitsbedingten Ausfälle von Razvan Ghimes und Tim Streckhardt auf den Außenpositionen fanden die Gastgeber gut in die Partie. „Mit unserer 5:1-Deckung haben wir Habenhausen sicherlich ein bisschen überrascht“, fand Rickels. 20 Minuten ging es hin und her. Nach dem Führungstor durch Till Schinnerer waren es anschließend immer die Gäste, die mit einem Treffer vorne lagen. Die TSG erzielte allerdings auch prompt den Ausgleich. So ging es bis zum 9:9, das Rückraumspieler Kian Krause direkt mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung erzielte (20.). Anschließend leistete sich Hatten-Sandkrug aber eine kleine Schwächephase, und die Gäste setzten sich erstmals mit drei Toren ab (10:13/26.).

Nach dem Seitenwechsel hatte Rickels („Das holen wir jetzt!“) seinen Optimismus noch nicht verloren. Allerdings fehlte es seinem Angriff weiterhin an den zündenden Ideen, um die kompakte Habenhauser Abwehr auszuhebeln. Der Treffer von Andre Haake per wuchtigem Unterhandwurf zum 16:18 (37.) war zwar sehenswert, hatte gleichzeitig aber auch Seltenheitswert. Schmerzhaft aus TSG-Sicht war wenig später die Verletzung von Henk Braun, der nach einem Tritt von Wähmann mit Verdacht auf Außenbandriss vom Feld humpelte. Im weiteren Verlauf setzten sich die Bremer Stück für Stück ab und bauten das Ergebnis über 16:20 (39.), 17:23 (45.) und 19:27 (52.) entscheidend aus. Den Schlusspunkt für den ATSV setzte mit dem Abpfiff ausgerechnet Rojahn, der mit einem verwandelten Siebenmeter nicht nur seine überragende Abwehrleistung krönte, sondern sich auch noch zu seinem 34. Geburtstag „beschenkte“.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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