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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Oberliga: TSG zeigt miserable erste Hälfte

28.10.2019

Sandkrug Man musste am Samstagabend kein großer Handball-Analytiker sein, um zu erkennen, warum die TSG Hatten-Sandkrug ihr Oberliga-Heimspiel gegen die HSG Delmenhorst verdient verlor: 21 Gegentore in der ersten und nur noch zwölf in der zweiten Halbzeit – die Erklärung war schnell gefunden. „Wir haben eine miserable Leistung vor der Pause gezeigt. Es war unsere bislang schlechteste Halbzeit der gesamten Saison“, fand TSG-Trainer Hauke Rickels nach der 26:33 (12:21)-Heimniederlage deutliche Worte.

„Für uns waren die beiden Punkte goldwert, zumal wir jetzt verdammt schwere Spiele gegen die Top 3 der Liga vor uns haben“, zeigte sich Delmenhorsts Trainer Jörg Rademacher derweil zufrieden und freute sich über die gelungene Revanche für die 24:28-Vorjahresniederlage. „Nach unserer unterirdischen Leistung damals hatten wir uns diesmal viel vorgenommen und dies vor allem in der ersten Halbzeit optimal umgesetzt.“

Von Anfang an sprühten die Gäste vor Entschlossenheit und Spielfreude, während die Sandkruger phasenweise verkrampft wirkten. „Die Jungs hatten Zitterhände, hinzu kam eine miserable Spielführung. Wir hätten einen Schraubenschlüssel für den Kopf gebraucht“, meinte Rickels. Das taktische Mittel der Gäste, mit einer 5:1-Deckung zu agieren und damit die Kreise von TSG-Spielmacher Andre Haake einzuengen, ging optimal auf. Haake blieb bis auf zwei Feldtore (dazu noch drei Siebenmeter) blass, und auch seine Nebenleute kamen nicht wie gewohnt zum Zug. Hinzu kam im Tor der HSG mit Bassam Farasha ein kaum zu überwindender Rückhalt, der später von Rademacher als ein „entscheidender Faktor“ genannt wurde. Dem stimmte Rickels neidlos zu: „Er hat überragend gehalten.“

Das 1:1 durch Till Schinnerer blieb während des gesamten Spiels der einzige Ausgleich für die Sandkruger. Ansonsten gaben die Delmenhorster gerade im ersten Abschnitt den Ton an. TSG-Coach Rickels nahm zwar schon frühzeitig eine Auszeit sowie zahlreiche Wechsel vor, konnte aber auch damit nicht verhindern, dass sich die Gäste über 3:6 durch Ole Goyert per Gegenstoß (5. Minute) kontinuierlich absetzten. 5:11 (13.), 7:13 (18.) und 9:17 (23.) hießen weitere Stationen bis zum Pausenstand, der schon eine Vorentscheidung bedeutete.

Nach dem Seitenwechsel plätscherte die Partie bis zum 16:25 (39.) so dahin, ehe die Gastgeber doch noch die Ärmel hochkrempelten. Sie standen nun in der Abwehr wesentlich kompakter, zudem steigerte sich Torhüter Hendrik Bruns mit zahlreichen Paraden ebenso in Höchstform wie sein Gegenüber. Im Angriff übernahm der 19-Jährige Kian Krause (6 Tore) immer mehr Verantwortung und hatte wesentlichen Anteil daran, dass sich sein Team bis auf vier Treffer (25:29/54.) herankämpfte. „Kians Leistung war – im Gegensatz zu einigen erfahrenen Spielern – optimal“, hob Rickels den Jüngsten im Team hervor. Ein fahrlässig verballerter Gegenstoß von Razvan Ghimes sowie ein einfacher Ballverlust im Angriff raubte der TSG in dieser Phase allerdings die Chance, noch näher heranzukommen. Als dann Mario Reiser mit einem Doppelpack sowie der wie entfesselte aufspielende Jörn Janßen (insgesamt 12 Tore) das Ergebnis auf 25:32 (58.) stellten, war die TSG-Niederlage besiegelt.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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