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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Vorfreude auf „Haifischbecken“

01.09.2018

Sandkrug Einer sehr schweren Saison blicken die Handballer der TSG Hatten-Sandkrug nach ihrem direkten Wiederaufstieg in die Oberliga entgegen. „Das wird vielleicht die spannendste Saison seit Jahren. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann die Oberliga so stark war“, sagt TSG-Trainer Hauke Rickels.

Mit dem ATSV Habenhausen, VfL Fredenbeck und OHV Aurich sind gleich drei Absteiger aus der 3. Liga hinzugekommen und machen die vierthöchste deutsche Spielklasse somit zu einem wahren „Haifischbecken“. Doch Rickels ist überzeugt davon, dass seine TSG dort nicht hilflos herumschwimmen wird. „Wir haben eine gute und breit aufgestellte Truppe“, sagt der 43-Jährige mit Blick auf seinen Kader, der durch sieben neue Spieler verstärkt wurde. Dass alle Positionen nun doppelt besetzt sind, sieht der A-Lizenz-Inhaber als wichtigen Faktor an. „Um variabel zu sein, werden wir viel wechseln müssen“, sagt Rickels, der darüber hinaus hofft, dass alle Spieler fit bleiben. „Dann werden wir den Klassenerhalt schaffen“, ist er sich sicher und betont: „Alle freuen sich auf die neue Saison.“

Diese beginnt für den Aufsteiger an diesem Samstag mit einem Auswärtsspiel beim VfL Edewecht – der Vizemeister der vergangenen Saison. Anwurf in der Heinz-zu-Jührden-Sporthalle ist um 18 Uhr. „Das ist gleich ein dickes Brett“, weiß der TSG-Coach. Die Ammerländer von Trainer Tobias Weihrauch verfügen über eine starke Truppe, die sich auch in der aufgemotzten Oberliga vornimmt, oben mitzuspielen. Zwar haben fünf Akteure den VfL verlassen, doch ihnen stehen auf der anderen Seite auch vier neue Spieler gegenüber. Vor allem Kreisläufer Niels Goepel (OHV Aurich) und Rückraumspieler Torben Lemke, der zuletzt vereinslos war, dürften echte Verstärkungen darstellen, die aufgrund ihrer Körpergröße insbesondere in der Abwehr richtig zupacken sollen.

Respekt ja, Angst nein – genauso wollen die Sandkruger ihr Auftaktspiel angehen. „Wir müssen fokussiert auftreten und haben uns eine Marschroute zurechtgelegt“, erklärt Rickels. Dass seine Mannschaft in der Vorbereitung einen Sieg gegen Edewecht errungen hat, sei für den Ligaauftakt nicht mehr ausschlaggebend. Allerdings – so hält der TSG-Trainer fest – habe seine Mannschaft gegen den VfL in den vergangenen Jahren „auch noch nie so ganz schlecht ausgesehen“.

Insgesamt sei er mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden, hält Rickels fest. Aufgrund der langen Hitzephase hätte das Training zwischendurch zwar etwas dosiert werden müssen, doch die Fortschritte seiner Spieler stimmen ihn positiv. „Ich bin mit allen sehr zufrieden“, bilanziert der Coach, hebt mit Jonas Schepker aber einen der Neuzugänge hervor. „Er hat bislang den stärksten Eindruck hinterlassen.“ Außerdem lobt der 43-Jährige die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft mit deren Trainergespann Andre Haake und Boris Bruns. „Wir kooperieren sehr gut.“

Zum Oberliga-Auftakt muss die TSG in Edewecht neben dem am Meniskus verletzten Robert Langner, der wieder in die Rolle des spielenden Co-Trainers schlüpfen soll, auch auf Torhüter Hendrik Bruns (beruflich verhindert) verzichten. „Ansonsten sind alle fit“, sagt Rickels und hofft, dass sein Team am Samstagabend sowohl das Oldenburger Stadtfest als auch einen Auftaktsieg feiern kann.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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