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Oberliga: Sandkrug steht vor hoher Hürde

21.11.2015

Landkreis Sehr schwere Aufgaben haben der TV Neerstedt und die TSG Hatten-Sandkrug an diesem Sonnabend in der Handball-Oberliga vor sich. Dagegen steht Aufsteiger HSG Delmenhorst beim SVGO Bremen in der Pflicht.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen - TV Neerstedt (Sonnabend, 16.30 Uhr). Während die HSG durch zwei Remis in Folge auf den dritten Platz abgerutscht ist, überraschte Neerstedt zuletzt mit einem 20:17-Heimsieg gegen die HSG Barnstorf/Diepholz. „Schwanewede ist trotzdem Favorit, wir sind in der lauernden Position“, sagt TVN-Trainer Jörg Rademacher vor dem schweren Auswärtsspiel. Hinter seiner Mannschaft liegt keine optimale Vorbereitungswoche, denn mit Marcel Reuter und Björn Wolken mussten zwei Spieler verletzungsbedingt passen, Torhüter Christoph Kuper fehlte wegen einer Erkältung. „Ich hoffe, dass alle drei bis zum Spiel wieder fit sind. Es wird ohnehin sehr schwer, wir müssen wieder bis an die Schmerzgrenze gehen“, so Rademacher. Der Sieg gegen Barnstorf/Diepholz habe dem Tabellenfünften auf jeden Fall Selbstvertrauen gegeben. „Alle haben gesehen, was machbar ist, wenn man gut vorbereitet und konzentriert ist“, sagt der TVN-Coach. Nun müssten seine Spieler diese Leistung auch konstant halten – „denn das macht erst eine Topmannschaft aus“.

TSG Hatten-Sandkrug - TV Bissendorf-Holte (Sonnabend, 19.13 Uhr). Bei den Sandkrugern hat sich die personelle Situation weiter angespannt. Weiter fehlen werden Robert Langner, Simon Carstens, Hendrik Bruns und Alexander Janßen. Große Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Fabian Knieling, der in Cloppenburg umgeknickt war, Keno Fokken und Torben Kruse. Während Fokken in dieser Woche mit leichtem Krafttraining eingestiegen ist und der Mannschaft mit einem Einsatz unbedingt helfen möchte, verpasste Rückraumspieler Kruse sämtliche Einheiten, weil er mit einem Virusinfekt flach lag. „Keine guten Voraussetzung also für ein so schweres Spiel“, seufzt TSG-Trainer Grzegorz Goscinski.

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Die Bissendorfer sind aktuell Tabellenzweiter mit 12:2 Punkten. Sechs Siegen steht lediglich die Niederlage im Auswärtsspiel beim Spitzenreiter SV Beckdorf gegenüber. Goscinski zeigt sich vom bisherigen Auftreten des Gegners keinesfalls überrascht. „Das ist eine junge und sehr gut ausgebildete Mannschaft, die schon in der vergangenen Saison stark aufgetrumpft ist“, sagt der TSG-Trainer.

Um eine Chance zu haben, müssen seine Sandkruger „120 Prozent und mehr“ aus sich herausholen, so Goscinski. Im Gegensatz zur jüngsten Auswärtspleite beim TV Cloppenburg (22:35) muss sich nicht nur die Abwehr wieder steigern. „Ich erwarte, dass alle kämpfen und sich gegenseitig helfen“, sagt Goscinski.

SVGO Bremen - HSG Delmenhorst (Sonnabend, 15.45 Uhr). Für dieses Auswärtsspiel hat HSG-Spielertrainer Andre Haake eine klare Parole formuliert: „Damit die drei Punkte aus den letzten beiden Spielen richtig gut nachwirken können, ist ein Sieg beim noch punktlosen Tabellenvorletzten Pflicht!“ Doch weiß der HSG-Coach, dass sein Team einen angeschlagenen Gegner nicht unterschätzen sollte, zumal die Gastgeber mit Nils Zittlosen sowie den Brüdern Brandt schon wurfgewaltige Rückraumschützen vorweisen können und sich auf keinen Fall kampflos die Punkte abnehmen lassen werden. Da Haake bis auf die Langzeitverletzten den kompletten Kader aufbieten kann, geht er zuversichtlich in die Partie – und wenn der Gegner nicht unterschätzt wird, ist ein weiterer Erfolg möglich.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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