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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

„Green Spirits“ freuen sich auf ein besonderes Bundesfinale

07.06.2019

Sandkrug Bei einem Spaziergang durch die Sandkruger Osenberge entstand die Idee für eine neue Choreographie der „Green Spirits“. Die Sportakrobatik-Gruppe der TSG Hatten-Sandkrug ließ sich dabei von den Sagen um die Osenberge inspirieren. „Unsere Choreographie ist ein Dankeschön an unsere Sandkruger Heimat“, berichten die Mädchen der Showgruppe.

Umso passender ist es, dass sie der erste öffentliche Auftritt mit dieser Darbietung in ihrem Heimatort stattfindet – und zwar beim Bundesfinale der Tuju-Stars.

Der Show-Wettbewerb für Kinder- und Jugendgruppen des Deutschen Turnerbundes steigt an diesem Samstag, 8. Juni, in der Sporthalle an der Schultredde. Begeisterte Jugendliche führen ihre kreativen Geschichten in einer mitreißenden Show vor, deren Gestaltung kaum Grenzen gesetzt sind. Bewertet werden die Showvorführungen von einer Jury. Seit einigen Jahren sind die „Tuju-Stars“ fester Bestandteil der jährlichen Jugendveranstaltungen und haben mittlerweile ein beachtliches Niveau erreicht.

Podestplatz als Ziel

Insgesamt haben sich 16 Showgruppen aus ganz Deutschland qualifiziert. Sie treten ab 12 Uhr zunächst in einem Vorentscheid an. Ab 19 Uhr kämpfen die besten acht Gruppen im großen Finale um den Sieg. Chancen rechnet sich auch Gastgeber Hatten-Sandkrug aus. „Ein Jahr lang haben wir auf diesen Tag hingearbeitet und uns intensiv vorbereitet. Nun hoffen wir, dass wir mit unserer neuen Choreagraphie das Publikum mitreißen können und es am Ende auf das Podest schaffen“, sagt Trainerin Priska Kühling. Zwar seien die Aufregung und der Druck vor dem Heimspiel noch größer als normal, dafür sei man aber auch besonders motiviert. „Da will natürlich jeder seine beste Leistung abrufen“, weiß die Trainerin.

46 Mädchen und Frauen zwischen vier und 29 Jahren sind Teil der neuen Choreographie „Osenzwergs Heimat“. Darin findet sich die eindrucksvolle Natur mit ihren fröhlichen Bewohnern, den Osenzwergen, wieder. Akrobatisch und tänzerisch wurden die Bewegungen der Natur nachempfunden. Ebenso trägt das Schauspiel der Osenzwerge dazu bei, den Betrachter in die heimatlichen Osenberge Sandkrugs zu entführen.

„Wir sind froh, dass die Premiere vergangene Woche geglückt ist. Da haben wir die Choreographie vor Eltern und Freunden aufgeführt und ein tolles Feedback bekommen. Das nimmt natürlich wenigstens etwas Nervosität“, meint Kühling und ergänzt: „Aber unruhige Nächte gibt es jetzt so kurz vor dem Wettbewerb schon. Schließlich ist die Situation doch eine komplett neue. Wenn jemandem ein kleiner Fehler unterläuft, weiß man bei einer neuen Choreographie noch nicht so genau, wie man den kaschieren kann.“

Das Besondere an der Choreographie sei, dass sich die Mädchen mehr denn je in den Entstehungsprozess eingebracht hätten. „Und diese Arbeit macht die Show zu etwas ganz Besonderem,“ erzählt die Trainerin stolz.

Premiere für „Unique“

Neben den „Green Spirits“ fiebert auch eine weitere Showgruppe aus dem Landkreis dem Bundesfinale entgegen. „Unique“ vom TSV Großenkneten ist kurzfristig nachgerückt. „Letztes Jahr haben wir das Finale noch ganz knapp verpasst, umso mehr haben wir uns über die Email gefreut, dass wir in diesem Jahr doch noch dabei sein können“, berichtet Trainerin Pia Schamberg. Mit 22 Mädchen und fünf Jungs zeigt die Gruppe die Choreographie „Afrika“.

Die bisherigen Platzierungen:

Für „Unique“ vom TSV Großenkneten ist es die erste Teilnahme am Bundesfinale der Tuju-Stars.

Die „Green Spirits“ sind deutlich routinierter. In den vergangenen zwölf Jahren waren sie elf Mal für das Bundesfinale qualifiziert. 2007 reichte es in Gütersloh zum siebten Platz, 2008 in Remscheid wurde es Platz zwei. Eine Siegesserie starteten die „Greenies“ 2009 in Frankfurt am Main. Auch 2010 in Berlin und 2011 in Illingen belegte das Team der TSG Hatten-Sandkrug den ersten Platz. In den Folgejahren erreichte man immer das Podest als Zweiter 2012 in Werl, Sieger 2013 in der Metropolregion Rhein-Neckar, Dritter 2014 in Flöha und Sieger in Hofgeismar (2016). Die vergangenen beiden Jahre belegten die „Green Spirits“ jeweils Platz zwei in Berlin und Hamm.

Die Erwartungshaltung ist bei „Unique“ nicht ganz so hoch: „Wir freuen uns, dass wir uns mit den besten Teams aus ganz Deutschland messen dürfen, zumal ja auch von jedem Bundesland nur eine begrenzte Anzahl an Gruppen dabei sein kann. Wir hoffen einfach, dass wir den Vorentscheid überstehen können. Das wäre toll“, meint die Trainerin, die auch selbst mitwirkt.

Was die Gruppe erwartet, weiß Schamberg nicht, schließlich ist es für „Unique“ die erste Teilnahme am Bundesfinale. Umso mehr freue man sich darüber, dass man mit den „Green Spirits“ wenigstens ein paar bekannte Gesichter sieht. „Und im Publikum werden bestimmt auch viele sitzen, die uns anfeuern. Jede Gruppe hat Karten bekommen – und unsere waren alle sofort weg“, freut sich die Trainerin.
 Wer beim Bundesfinale am Samstag zuschauen möchte, hat am Nachmittag von 12 bis 16 Uhr Gelegenheit dazu. Der Eintritt zur Sporthalle an der Schultredde in Sandkrug ist frei. Die Eintrittskarten für das Finale am Abend sind bereits ausverkauft.

Die Teilnehmer

TSG Hatten-Sandkrug: „Green Spirits“ mit „Osenzwergs Heimat“

TSV Großenkneten: „Unique“ mit „Afrika“

BV 09 Drabenderhöhe: „Macarenas“ mit „Bollywood“

TSV Hüttlingen: „Avanti Chicks“ mit „Awakening – das Leben erwacht“

Werler TV: „Werler Kangaroos“ mit „Ägypten“

TSV 1862 Friedberg: „Skippolinis“ mit „Cowgirls“

Aalener Sportallianz: „Choice Acrobatic Bewitched“ mit „Die Schöne und das Biest“

TSV Firnhaberau Augsburg: „Akrobatik Master“ mit „The Greatest Showman“

TSG Bergedorf: „TurnTastics“ mit „Uhrenmonster“

PSV Olympia Berlin: „Specialeffect“ mit „Ein königlicher Traum“

Werler TV: „Werler Wallabies“ mit „Das Vogelnest“

TSV Spandau: „Jolly Monsters“ mit „Forever Young“

SC SW Flörsheim: „Mapindus“ mit „Planet Earth“

SG Götzenhain: „G-Town-Girls“ mit „Pavijama“

TSV Langenau: „Mini Jellys“ mit „Shadow“

ATSV Stockelsdorf: „Ostseeakrobaten“

Gloria Balthazaar Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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