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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Heizungschaos hat ein Ende

11.12.2019

Sandkrug Es ging hin, es ging her. Doch nun scheinen sich die Probleme mit der neuen Heizung an der Waldschule zu klären. Wie die Gemeinde Hatten mitteilte, hat das Hallenbad an der Schultredde seit Montag wieder geöffnet. Grund für die Schließung am 25. November war ein Engpass in der Energieversorgung des Komplexes Waldschule, Hallenbad und TSG-Sporthalle gewesen.

„Seit dem vergangenen Donnerstag läuft die Heizung wieder einwandfrei“, erzählt Bürgermeister Christian Pundt auf Nachfrage. Es seien auch schon die ersten Bürger wieder schwimmen gewesen. „Doch wir haben mit der offiziellen Freigabe gewartet, damit nicht noch etwas dazwischenkommt“, begründet der Verwaltungschef. Schon am Samstag sei wieder eine Wassertemperatur von über 29 Grad Celsius gemessen worden. Die Kurse der TSG und der Reha-Sportgemeinschaft laufen wieder normal.

Dass das möglich wurde, sei vor allem der Heizungsfirma zu verdanken, spricht Pundt ein dickes Lob aus: „Die Mitarbeiter haben das Wochenende durchgearbeitet, damit wir das Bad so schnell es geht wieder freigeben konnten. Die haben alles gegeben.“ Sowieso, da sei er „heilfroh“ drüber, sei letztlich alles noch einmal gut ausgegangen, nachdem zu Anfang so viel schief ging.

Blick zurück: Die Heizungsanlage von Sandkrugs Waldschule samt Turnhallen und Schwimmbad sollte saniert werden. „Damit haben wir extra bereits im März begonnen, damit zum Winter der normale Betrieb aufgenommen werden kann“, erklärt Christian Pundt.

Doch es kam anders. Weil beim Ausbau der alten Heizungsanlage Schadstoffe gefunden worden waren, musste die eigentliche Heizungserneuerung geschoben werden. Bis zum Einbau der neuen Kessel musste das gesamte Schulzentrum deshalb allein durch eine Biogasanlage beheizt werden. Diese konnte den Aufwand jedoch nicht schaffen. „Und außerdem wurde sie auch noch zweimal ausgeschaltet, weil sogenannte Stromspitzen erreicht wurden“, legt der Verwaltungschef dar. „Es gab echt Probleme, die Wärme in der Schule aufrecht zu erhalten“, denkt Pundt zurück und ergänzt: „Ich wusste gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht.“ Da der Wärmebedarf in der jetzigen Kälteperiode weiter steigt, entschied die Verwaltung, das Bad als großen Wärmeabnehmer vom Netz zu nehmen und in der Schule zusätzliche strombetriebene Heizungen einzusetzen.

„Zwischenzeitlich war ich in Sorge, dass wir erst im Januar das Bad wieder öffnen können“, erzählt Pundt. Von der Schließung des Bades waren nämlich nicht nur die Schule selbst, sondern ebenso vier Vereine – die DLRG, TSG, der Verein für Prävention, Therapie, Bewegung und Gesundheit sowie die Reha-Sportgemeinschaft – betroffen. „Es haben jetzt schlussendlich aber alle gut Hand in Hand gearbeitet, darüber bin ich sehr glücklich“, zieht Pundt ein Fazit. Richtung Weihnachten wird’s den Schülern und Lehrern, Sportlern und Schwimmern also nicht nur ums Herz warm.

Imke Harms Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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