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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Hude und Ahlhorn mit Pech

27.01.2020

Sandkrug Nichts für schwache Nerven waren am Sonntag die Zwischenrundenspiele der Futsal-Kreismeisterschaft. Während sich in Gruppe A mit dem TuS Heidkrug und SV Baris zwei Mannschaften aus Delmenhorst über das Weiterkommen freuten, schied der FC Hude nur aufgrund eines zu wenig geschossenen Tores aus. Trainer Lars Möhlenbrock, der das Geschehen von der Tribüne aus verfolgte und seinen Co-Trainer Ralf Buß an die Seitenlinie geschickt hatte, nahm das Ausscheiden gelassen zur Kenntnis. „Ich bin froh, dass sich niemand verletzt hat und keiner unserer Spieler gesperrt wurde.“

Für den Bezirksligisten begann der Finaltag zunächst verheißungsvoll, denn gegen Tur Abdin Delmenhorst gelang ein 1:0-Auftaktsieg. Es folgte ein knappe 1:2 gegen Baris, doch nach dem 3:1 gegen Dötlingen waren die Huder wieder in der Spur – und hätten das Weiterkommen aus eigener Kraft schaffen können. Dafür benötigten sie allerdings einen Sieg im letzten Spiel gegen Heidkrug. Jannik Meyer brachte den FC in Führung, doch mit dem Ausgleich durch Lennart Stöver zerplatzten die Hoffnungen auf das Halbfinale. Zumal es anschließend auch keine Schützenhilfe mehr gab. Baris kam nach dem 1:1 gegen Abdin genauso wie Heidkrug und Hude auf sieben Punkte. Die mehr geschossenen Tore bescherten Baris (8:6) den Gruppensieg vor Heidkrug (7:5) und Hude (6:4).

Tapfer bis zum Schluss kämpfte in dieser Gruppe auch der TV Dötlingen, der lange sogar noch vage Chancen auf das Halbfinale hatte. Erst nach dem 0:4 gegen Tur Abdin war der „Mini-Kader“ von TVD-Trainer Joachim Puchler – Dötlingen trat mit nur fünf Feldspielern an – aus dem Rennen. „Man hat gemerkt, dass die Batterie am Ende leer war“, meinte Mittelfeldspieler Enis Stublla, mit 34 Jahren einer der ältesten im Dötlinger Team. „Es hat trotzdem Spaß gemacht“, ergänzte Mannschafts-Senior Bartosz Drozdowski (36). „Dass wir in die Zwischenrunde gekommen sind, ist schon in Ordnung. Wir haben die Großen geärgert“, so Stublla.

In Gruppe B entwickelte sich ebenso ein packender Dreikampf um die beiden Halbfinaltickets zwischen VfL Stenum, VfL Wildeshausen und Titelverteidiger Ahlhorner SV. Dagegen musste Atlas Delmenhorst, nominell als Oberligist die ranghöchste Mannschaft, wie schon im Vorjahr die Segel streichen. „Wir sind bewusst mit unserer zweiten Mannschaft antreten, um kein Verletzungsrisiko einzugehen“, erklärte Spielertrainer Rouven Heidemann. Dennoch wurde das Topteam aus der Kreisliga von Verletzungen nicht verschont – Torjäger Milot Ukaj zog sich eine Bänderdehnung zu. „Unter den Voraussetzungen war es unser Minimalziel, die Vorrunde zu überstehen – das haben wir geschafft“, bilanzierte Heidemann.

Mit dem SV Atlas verabschiedete sich auch Vorjahressieger Ahlhorn – wenngleich Trainer Servet Zeyrek sein Team in einigen Momenten benachteiligt sah. „Es ist schade, so auszuscheiden. Teilweise wurde einfach nicht fair gepfiffen“, haderte Zeyrek. Dass im entscheidenden Spiel der Ahlhorner gegen Stenum die beiden Roten Karten gegen seine Spieler Pierre Ritter und Bassal Ibrahim berechtigt gewesen seien, stellte er dabei nicht infrage. „Aber auf der anderen Seite ist einiges nicht gepfiffen worden“, so Zeyrek. Sein Team verlor das Spiel 0:2 – und musste damit den Traum von der Titelverteidigung abhaken.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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