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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

NEUJAHRSLAUF: Sandkruger Schleife so beliebt wie nie

08.01.2007

SANDKRUG In vier Wettkämpfen gingen Läufer auf die Strecken. Die Siegerin über 13 Kilometer ist eigentlich ganz andere Distanzen gewohnt.

Von Christian Schwarz SANDKRUG - Birgit Schönherr-Hölscher vom PV-Triathlon Witten und Matthias Strotmann von der LG Braunschweig sind die Sieger des 13 Kilometer langen Neujahrslaufs in Sandkrug. Nach 50:47 beziehungsweise 42:05 Minuten kamen die beiden Sportler gestern bei der 12. Sandkruger Schleife als erste durchs Ziel. Den 5-Kilometer-AOK-Lauf gewannen Vivian Sinnen (SV Brake) und Sebastian Franke (SG Diepholz). Die jüngsten Läufer waren über einen Kilometer aktiv, und die Walker gingen auf die Fünf-Kilometer-Strecke.

Hochzufrieden mit der Veranstaltung zeigten sich die Organisatoren des Laufs an der Sandkruger Waldschule. 1458 Meldungen, darunter 1075 für den Hauptlauf, hat es noch nie gegeben. Jürgen Lakeberg, Pressewart der TSG, erinnerte an die Anfänge 1996: „Damals waren so um die 200 Läufer am Start.“ Seitdem hat sich der Lauf zu einem besonderen Ereignis für Aktive in ganz Niedersachsen und darüber hinaus entwickelt.

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Klar, dass solch eine große Veranstaltung nicht ohne Mithilfe über die Bühne gehen kann. Neben den vielen Helfern der TSG (die selbst – außer den Kindern – nur im ersten Jahr ihrer Vereinszugehörigkeit starten dürfen) waren Freiwillige Feuerwehr, Malteser, Polizei und THW im Einsatz.

Trotz aller sportlicher Gedanken – es ging in Sandkrug auch um Geld, und zwar für den guten Zweck. 15 Prozent der Meldegelder und Verkaufserlöse sowie zusätzliche Spenden fließen in ein Hilfsprojekt des Vereins „Friends Kinderhilfe“ in Sri Lanka. Das Ergebnis wird in der kommenden Woche erwartet. Für den reibungslosen Ablauf einer Laufveranstaltung (insbesondere, was die material- und personalaufwändige Zeitmessung angeht) wird auch Geld benötigt. Lakeberg ist daher froh, in den Öffentlichen Versicherungen Oldenburg einen zahlungskräftigen Sponsor gefunden zu haben.

Für die Läufer ist die „Schleife“ nicht nur Teil des Trainings und der Vorbereitung auf die Wettkämpfe im Jahr 2007, sondern auch ein Grund, erhöhten Ehrgeiz zu zeigen. Denn sie ist einer von fünf Läufen, die in die Wertung des 4. Spardacups eingehen. Als nächstes besteht beim VfL-Oldenburg-Straßenlauf die Möglichkeit, Punkte für den Gesamtsieg zu sammeln.

So weit denken die Kinder, die in Sandkrug an den Start gingen, noch nicht. Sie wollten einfach nur laufen und sich verausgaben. Damit die 110 gemeldeten Mädchen und Jungen nicht von Null auf Hundert auf die ein Kilometer lange Strecke gehen, bekamen sie vor dem Rennen noch ein paar Aufwärmübungen des TSG-Trainers Geart Broers mit auf den Weg. Nach dem Startschuss von Hattens Bürgermeisterin Elke Szepanski rannten die kleinen Läufer los, und schon kurze Zeit später waren die ersten im Zielbereich angekommen.

Bei den Jungen gewann Marc Scholz vor Jann Büsselmann und Daniel Mohrmann. Die schnellsten Mädchen waren Pauline Johannes, Lisa Schultze und Nadine Schallenberg. Die achtjährige Pauline verteilte im vergangenen Jahr noch als Helferin Medaillen an die Athleten. In diesem Jahr war sie selbst auf der Strecke.

Bei den Männern gewann ein Neu-Oldenburger, der für die LG Braunschweig startet. Matthias Strotmann kam vor dem „Bären“ Tammo König und Georg Diettrich, ebenfalls LG Braunschweig, ins Ziel. Im Vorjahr haben die drei – in unterschiedlicher Reihenfolge – hinter dem dreimaligen Sieger Christoph Paetzke noch die Plätze zwei bis vier belegt. Sieger Strotmann war sichtlich zufrieden. „Ich hatte als Vierter teilweise zehn Meter Rückstand. Als wir aus dem Wald heraus gelaufen sind, konnte ich meine Schritte besser ziehen. Einen guten Kilometer vor dem Ziel konnte ich dann Tammo hinter mir lassen“, analysierte der 32-Jährige den Lauf. Für Strotmann besonders erfreulich: Nach einem zweiten und einem dritten Platz bei der „Schleife“ gelang nun erstmals der Sieg, und das, nachdem er im vergangenen Jahr drei Monate hatte verletzungsbedingt pausieren müssen.

Für die schnellste Frau des Laufs fiel der Wettbewerb eher in die Kategorie „Kurzstrecke“. Birgit Schönherr-Hölscher ist nämlich amtierende Deutsche und Europameisterin im 100-Kilometer-Lauf. Läufe wie der in Sandkrug nutzt die Athletin, um sich Schnelligkeit anzueignen. „Das war ein schöner Lauf. Mir gefällt der Cross-Charakter sehr gut, ich bin aber auch Wettkämpfe auf Asphalt von den 100-Kilometer-Läufen gewohnt“, sagte die 38-jährige Wittenerin.

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