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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Denksport: Schachspielern macht Personalnot zu schaffen

23.05.2013

Ganderkesee Am letzten Spieltag der Bezirksliga empfing der Schachclub Ganderkesee den SK Papenburg, der sich im Verlauf der Saison gesteigert und zuletzt auch gegen den Tabellenzweiten Aurich gewonnen hatte. Bei einer hohen Niederlage konnte der SCG sogar noch seinen fünften Platz in der Tabelle an den SKP verlieren.

Die Ausgangslage für den SCG war gut, denn es gab keine Absagen, so dass endlich mal wieder alle Bretter besetzt werden konnten. Aber dieser vermeintliche Vorteil war schon bald aufgezehrt, weil ausgerechnet die beiden Vorsitzenden Gerold Ahlers und Holger Wessels einen ganz schlechten Tag erwischt hatten und nach nicht einmal 90 Minuten ihre Partien aufgeben mussten. Wieder stand es früh 0:2 gegen den SCG, und auch das folgende Remis von Ludger Geldmann in einer nur scheinbar vorteilhaften Stellung schien zu diesem Zeitpunkt zu wenig.

In der zweiten Phase des Kampfes gingen die nächsten drei Partien innerhalb von nur zehn Minuten zu Ende, und danach sah es wieder viel besser für Ganderkesee aus. Nach exakt zwei Stunden war es Arnold Rodiek an Brett 4, der in einer scharf geführten Partie den Angriff seines Gegners mit einem Damenopfer beantwortete, das den Weg zum Matt ebnete. Wenig später gelang auch Boris Belegradek an Brett 1 ein Sieg, der mit der Eroberung eines Springers eingeleitet wurde. An Brett 3 sah es ebenfalls lange nach Sieg aus, aber Dietrich Ahrens musste wegen seiner geschwächten Königsstellung ins Remis einwilligen.

Das Spiel stand beim Stand von 3:3 auf der Kippe. Rainer Schmidt hatte nach starkem Angriff doch kein schnelles Matt erzwingen können, aber Janfried Michael belagerte die Stellung seines Gegners an Brett 2 derart variantenreich, dass dieser einer Mattdrohung nur noch durch die Aufgabe entgehen konnte. Der SCG führte 4:3, und auch der letzte Kampf ging an den Schachclub, weil Rainer Schmidt den Gegner am Ende mit zwei Mehrbauern unter Druck setzte und diesem schließlich nur die Aufgabe blieb.

Mit diesem Sieg hat der Schachclub die Saison mit 11:7 Punkten auf dem fünften Rang beendet – punktgleich mit dem Nachbarn SK Wildeshausen II und vor einigen höher eingestuften Teams. Dennoch werden angesichts der knappen Personaldecke Überlegungen angestellt, freiwillig in die Bezirksklasse zurückzugehen, weil die Mannschaften dort nur mit sechs Spielern antreten. Die Entscheidung fällt auf der demnächst anstehenden Mitgliederversammlung.

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