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Sg Bookhorn: „Schon eine Besonderheit in jetziger Zeit“

07.10.2015

Bookhorn Die 170 Mitglieder starke Sportgemeinschaft (SG) Bookhorn hatte am Dienstag wohl allen Grund, zu Sekt und Selters zu greifen. In einer Zeit, da Städte und Gemeinden in ihren Liegenschaften im Eiltempo Flüchtlingsunterkünfte schaffen, konnten die Grün-Weißen in der gemeindeeigenen alten Schule in Bookhorn ihr neues, kleines Zuhause eröffnen. Das sei „schon eine Besonderheit in der jetzigen Zeit“, sagte Ganderkesees Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas am Rande der Veranstaltung.

Was die Bookhorner Lösung zu einer besonderen macht, beschrieb SG-Pressewart Karsten Scherschanski. Das neue Domizil des Vereins, bestehend aus einem ehemaligen Klassenzimmer und einem angrenzenden kleinen Raum, stehe auch anderen Vereinen wie der Dorfgemeinschaft Bookhorn und dem Sozialverband zur Verfügung. „Nur durch die multifunktionale Nutzung“ sei es möglich gewesen, den Raum zur Verfügung zu stellen, betonte die Bürgermeisterin.

Der Eröffnungsfeier mit Mitgliedern und Freunden der SG, mit Nachbarn, Politik und Verwaltung war eine für die Sportgemeinschaft aufregende Zeit vorangegangen. Jahrelang hatte der Verein sich um eine Verbesserung der sehr beengten Umkleidesituation bemüht. Als man dann 2014 „auf der Zielgeraden“ gewesen sei, so erinnerte SG-Vorsitzender Maik Scherschanski, habe der Verein eine Hiobsbotschaft erhalten: Das alte Vereinsheim auf einem privaten Grundstück werde bald nicht mehr zur Verfügung stehen. Daraufhin streckte der Vereinsvorstand seine Fühler zur Gemeinde und den anderen Nutzern der alten Bookhorner Schule aus, um hier ein neues Zuhause zu ermöglichen.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir geschafft haben“, sagte Maik Scherschanski. SG-Mitglieder hätten mehrere hundert Arbeitsstunden aufgewendet, um das neue Domizil in den jetzigen Zustand zu versetzen.

Pressewart Karsten Scherschanski beschrieb die SG als einen „sehr familiären Verein“, mit einem breiten Spektrum an Angeboten und mit vielen passiven Mitgliedern. Der Pressewart: „Der Zusammenhalt macht uns stark. Er macht uns stark, um anderen zu helfen.“

Übrigens: Mit der Nutzung des Klassenraums kehrt die SG quasi zurück zu ihren Wurzeln. Denn hier sei nach der Vereinsgründung im Jahr 1977 die erste Umkleide gewesen, erinnerte Mitbegründer Horst Scherschanski. Eine Dusche habe es damals nicht gegeben, allerdings ein Waschbecken. Zwei Jahre später sei dann bei Benno Heinken das Vereinsheim eingerichtet worden.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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