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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Schule Ohne Rassismus: Schüler und Profisportler setzen Zeichen

20.12.2016

Landkreis /Oldenburg Seit zwei Jahren engagiert sich die Graf-Anton-Günther-Schule (GAG) in Oldenburg in dem bundesweiten Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, das im Jahr 1995 vom Verein „Aktion Courage“ initiiert wurde. Um offiziell ins Programm aufgenommen zu werden, fehlte es bislang noch an einem Paten. Der ist aber nun gefunden: Die EWE Baskets Oldenburg haben die Patenschaft für das Gymnasium des Landkreises Oldenburg übernommen.

Kulturmix im Team

Seit Jahren engagieren sich die Baskets bei den Schulen der Nordwest-Region und unterstützen diese. „Wir sind ein Club, der nicht nur international Spiele bestreitet, sondern auch in seinen eigenen Reihen – sei es auf oder neben dem Parkett – Spieler und Mitarbeiter aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturkreisen beschäftigt“, sagt Hermann Schüller, geschäftsführender Gesellschafter der EWE Baskets. „Rassismus hat bei uns und in unserem Umfeld überhaupt keinen Platz und steht im krassen Gegensatz zu unserem Selbstverständnis.“ Im Rahmen der Nachwuchsförderung in der Baskets-Akademie Weser-Ems kümmere man sich zum Beispiel im so genannten Big Projekt um die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund.

Verantwortlich für die Initiative in der GAG ist eine schülerorganisierte Arbeitsgemeinschaft (AG), die ein Zeichen gegen Rassismus setzen will. Sie organisiert mit Hilfe der Lehrkräfte Michael Weyh und Kerstin Strack regelmäßig Veranstaltungen zum Thema.

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Besonderes Ziel der AG ist seit diesem Jahr auch die Integration und Förderung von Flüchtlingen an der GAG. „Wir wollen Minderheiten, wie zum Beispiel Flüchtlinge, schützen und unterstützen“, so Schülerin Jule Neermann.

70 Prozent mobilisiert

„Natürlich bin ich stolz, dass unser Schülerrat klar Verantwortung für Minderheiten übernommen hat, und es geschafft hat, mehr als 70 Prozent unserer Schulgemeinschaft für das in den letzten Jahren zunehmende Gesellschaftsproblem Rassismus von sich aus zu mobilisieren“, sagt Schulleiter Wolfgang Schoedel. „Was viele Schüler, Lehrer und mich aber dabei beschäftigt ist: Warum muss man heute für Dinge, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, überhaupt so offen Farbe bekennen?“ Was laufe da in einer Gesellschaft schief, dass es überhaupt ein Zertifikat wie „Schule ohne Rassismus“ gebe?

Schoedel freut sich darüber, mit den EWE-Baskets einen „glaubwürdigen und zugleich medienwirksamen Partner“ gefunden zu haben, um deutlich zu machen, dass Rassismus weder in der Schule noch im Sport Platz habe.

Um in das bundesweite Projekt aufgenommen zu werden, mussten sich mindestens 70 Prozent der GAG-Schüler und -Lehrer verpflichten, sich gegen Rassismus einzusetzen. ->

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