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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Seinem Sport möchte er treu bleiben

31.01.2015

Moslesfehn Eines ist für Frank Kannegießer klar: Dem Faustball wird er auch nach der Trainerlaufbahn beim SV Moslesfehn treu bleiben und sich jedes Spiel der 1. Damenmannschaft ansehen. Bis Sonntag ist das Frauenteam in der 1. Bundesliga noch „sein Team“. Danach ist Schluss. Nach elf Jahren als Trainer der Faustball-Frauen aus Moslesfehn will der 45-Jährige nun erstmal eine Pause einlegen.

„Ich brauch’ einfach mal eine Pause. Jetzt ist jemand anderes an der Reihe, der dem Team nach elf Jahren frischen Wind gibt“, sagt der Faustball-Fan Kannegießer. Der Weg zum Sport ebnete sich für den gebürtigen Moslesfehner schon in den Jugendjahren. Im Alter von 14 begann Kannegießer mit dem Faustball spielen. „Wenn man kein Faustball gespielt hat, war man kein richtiger Moslesfehner. Jeder im Dorf redete davon und man wollte auch einfach dabei sein“, verrät der erfolgreiche Trainer.

Über eine lange Zeit als Spieler beim SV Moslesfehn begann er vor 25 Jahren mit dem Trainer-Dasein. Insgesamt war Kannegießer vier Jahre Coach bei den Frauen des Ahlhorner SV und betreute auch vier Jahre lang die männliche Faustballmannschaft aus seiner Heimat Moslesfehn. Doch sein längster und erfolgreichster Posten war der des Trainers der Frauenmannschaft des SV. „Die Zeit und die Erlebnisse mit den Mädels waren einfach toll. Ich habe viel Kraft in die Arbeit mit den Frauen gesteckt und gerade das Training wird mir auf jeden Fall fehlen“, so Kannegießer. Doch jetzt sei der „Zenit“ überschritten. „Ich gehe im Guten. Es war einfach ein Punkt, an dem ich selber gemerkt habe, dass ich die Pause brauche – und nun gehe ich in einer Zeit in der es gut läuft, bevor sich die Dinge festfahren“, sagt der SV-Trainer. Zusammen mit seinem Team kann Kannegießer auf einer erfolgreiche Zeit zurückblicken: „Der absolute Höhepunkt war aber der Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Jahr 2009“, freut sich der Faustballer.

Bevor es aber gerade am Sonntag etwas ruhiger für den hauptberuflichen Bahn-Disponenten wird steht Kannegießer noch zweimal als Trainer am Spielfeldrand. Am kommenden Sonntag treffen die Moslesfehner Frauen am letzten Spieltag der Hallensaison 2014/15 in heimischer Halle auf den TV Voerde und den TSV Schülp. Kannegießer: „Perfekt wäre es natürlich, wenn wir uns mit zwei Siegen aus der Saison verabschieden. Dann wäre sogar der vierte Tabellenplatz noch zu erreichen.“

Sein Nachfolger ist noch nicht bekannt. Kannegießer: „Spätestens nach Ostern, vor Beginn des Trainings für die Feldsaison, wird der Verein jemanden gefunden haben – es könnte auch ein Trainerduo werden.“

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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