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NWZonline.de Fussball

Spannung nur im Abstiegskampf

06.05.2017

Neerstedt /Sandkrug /Delmenhorst Showdown zum Saisonschluss in der Handball-Oberliga der Männer, denn die HSG. Während es für den TV Neerstedt und die TSG Hatten-Sandkrug nur noch um die Ehre geht, kämpft die HSG Delmenhorst mit allen Kräften gegen den Abstieg.

HSG Delmenhorst - TV Bissendorf-Holte (Samstag, 19.30 Uhr). Mit einem Sieg gegen den Tabellenvierten würde die HSG die Klasse ganz sicher halten. Ansonsten wäre Delmenhorster auf die Schützenhilfe der TSG Hatten-Sandkrug angewiesen, die gegen den direkten Konkurrenten Elsflether TB spielt. Eine weitere Chance wäre der Klassenerhalt der SG VTB Altjührden in der 3. Liga – dieser würde einen dritten Absteiger aus der Oberliga verhindern.

Die Delmenhorster wollen natürlich alles daran setzen, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu realisieren. So schaut HSG-Coach Andre Haake nur auf seine Mannschaft, die nach der herben Schlappe bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen die Köpfe wieder frei bekommen hat und nun hoch motiviert die letzte Aufgabe in Angriff nimmt. Bis auf der erkrankten Niklas Schanthöfer kann Haake in Bestbesetzung antreten. Die Gäste verfügen mit 734 Treffern über die beste Offensive der Liga, so dass die HSG das Hauptaugenmerk auf eine aggressive Deckung legen wird.

TSG Hatten-Sandkrug - Elsflether TB (Samstag, 19.30 Uhr). Für die Gäste steht wesentlich mehr auf dem Spiel. Sie kämpfen um den Klassenerhalt und dürfen auf gar keinen Fall verlieren. Doch Gastgeschenke wird die TSG, die abgeschlagen am Tabellenende steht, sicherlich nicht machen. Für Hatten-Sandkrug endet mit dem Abstieg eine lange Ära mit vielen erfolgreichen Jahren in der Ober- und Regionalliga. „Wir wollen einen vernünftigen Abschied abliefern – sowohl aus der Liga als auch von unseren Fans“, kündigt TSG-Trainer Hauke Rickels an. Doch ausgerechnet vor diesem letzten Spiel ist die Personalsituation noch einmal besonders angespannt. „Wir spielen mit dem letzten Aufgebot“, seufzt Rickels. Er muss neben den Verletzten Till Schinnerer und Boris Bruns auch noch auf Robert Langner verzichten. Der Einsatz von Simon Carstens scheint aufgrund einer Rippenprellung mehr als fraglich. „Es sieht nicht gut aus“, sagt Rickels. Spieler aus der zweiten Mannschaft, die zeitgleich im Abstiegskampf der Landesliga gefordert ist, sollen nicht hochgezogen werden. „Wir werden trotzdem alles geben und aus unseren Möglichkeiten das Beste machen“, bleibt Rickels kämpferisch – zumal auch der Gegner aus der Wesermarsch nicht mit seiner Bestbesetzung spielen kann.

TV Neerstedt - ATSV Habenhausen (Samstag, 19.30 Uhr). Zahlreiche Abschiede stehen in Neerstedt im Mittelpunkt. Letztmals sind Trainer Jörg Rademacher, Torwarttrainer Jens Kanzog, Physiotherapeutin Wiebke Nöckel, Linksaußen Ole Goyert sowie die Torhüter Christoph Kuper und Lukas Oltmanns für den TVN im Einsatz. Pünktlich vor dem letzten Saisonspiel konnten die Neerstedter aber auch noch positive Personalien vermelden: So werden Mario Reiser vom TV Bissendorf-Holte und Kyan Petersen von der TS Hoykenkamp die Oberligamannschaft verstärken.

Rechtshänder Reiser spielte bis zur C-Jugend in Westerkappeln und kam über den Ibbenbührener SV sowie TV Emsdetten nach Bissendorf. „Er ist vielseitig einsetzbar, hauptsächlich auf Linksaußen und in der Rückraummitte“, berichtete Neerstedts Teamverantwortlicher Friedel Schulenberg. Linkshänder Kyan Petersen spielte in der Jugend bei der HSG Delmenhorst, wechselte danach zur TS Hoykenkamp. Als junger, torgefährlicher und entwicklungsfähiger Spieler soll er unter anderem die Lücke im rechten Rückraum ersetzen. „Wir sind sehr glücklich, dass sich Mario und Kyan dem TV Neerstedt anschließen, sie passen perfekt in unser Team“, ist Schulenberg überzeugt.

Gegen Habenhausen sehen sich die Neerstedter, die zuletzt dreimal in Folge verloren, als krasser Außenseiter. Schon im Hinspiel zog die Rademacher-Truppe klar mit 30:38 den Kürzeren. „Habenhausen spielt einfach seinen Stiefel runter und war die Saison über am konstantesten“, sieht der TVN-Trainer im ATSV auch einen würdigen Meister.

Michael Hiller Lokalsportredaktion / Redaktion Wildeshausen
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