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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Spirits zünden Feuerwerk und begeistern Publikum

02.01.2016

Oldenburg /Sandkrug Strahlende Gesichter, erleichterte Seufzer, aufgeregtes Erzählen: Orange gekleidete und schillernd geschminkte Mädchen liegen sich in den Armen. Soeben haben die „Green Spirits“ ihren ersehnten Auftritt beim „Feuerwerk der Turnkunst“ hinter sich gebracht. Fast 6000 Zuschauer haben der Showgruppe der TSG Hatten-Sandkrug dabei zugeschaut, wie sie mit ihrer Choreographie „Wie der Phönix aus der Asche“ die dritte Aufführung der Akrobatik-Gala in der großen EWE-Arena in Oldenburg eröffnet haben.

„Es ist alles gut gegangen“, berichtet Priska Kühling, nachdem sie sich den grünen Haarschmuck vom Kopf gezogen hat. Die Trainerin, die selbst bei dem Auftritt mitgewirkt hat, nimmt Lob von Angehörigen ihrer Schützlinge entgegen und verteilt selbst welches an ihre Nachwuchs-Akrobaten.

Etwa zehn Minuten zuvor: Die Green Spirits kauern mitten in der dunklen Arena. Musik ertönt, das Licht geht an – und die Showakrobaten zeigen Handstände, Überschläge und menschliche Pyramiden, einige werden durch die Luft gewirbelt und machen Salti, alles gespickt mit weiteren turnerischen und tänzerischen Elementen. Doch das ist nicht alles, betonen die Mädchen: „Wir sprechen während des Auftritts auch viel miteinander“, sagt Nadja Rudy. Die 19-Jährige ist schon seit ein paar Jahren bei der Gruppe dabei. „Es gehört dazu, dass wir auf die Kleineren achten“, fügt sie hinzu. „Wenn wir sehen, dass eine der jüngeren gerade nicht weiter weiß, sagen wir ihnen, was dann kommt“, führt Maila Maurer weiter aus. Die gegenseitige Unterstützung ist wichtig, denn unter den 42 Spirits sind auch sehr junge Mädchen dabei. Die Altersspanne geht von 7 bis 27 Jahren. Und zwei der Mädchen sind erst vor zwei Monaten dazugekommen und wurden in die Choreographie integriert.

„Bei der Generalprobe hatten wir noch drei Fehler drin“, erzählt Kühling, die als Koordinatorin auch mitten im Geschehen alles im Blick hat. Außerdem wurde die Probe auf Video aufgezeichnet. „Es hilft, wenn die Mädels das selber sehen“, erklärt sie. So wurden die Fehler behoben.

Nicht behoben wurde damit aber die Aufregung. „Ich bin nie aufgeregt und werde sonst als Ruhepol bezeichnet, aber als ich in der Arena auf der Matte stand, dachte ich: Das ist einzigartig“, berichtet Melina Maurer. Für sie ist der Auftritt beim Feuerwerk der Turnkunst seit Jahren ein toller Jahresabschluss. „Es ist immer wie zu Hause“, sagt sie mit Blick auf die über 100 TSG-Angehörigen, die den Akrobatinnen laut zujubelten.

Eine Premiere gab es für die Green Spirits bei der Show am Mittwoch: Zum ersten Mal war ein männlicher Akrobat Teil der Choreographie. „Ich konnte nicht in der Uni turnen, also hab ich mal bei den Green Spirits mitgemacht. Ich bin ja schon seit Jahren Fan von ihren Auftritten“, erzählt Sebastian Smid. Dass er der einzige Mann ist, stört den 24-Jährigen nicht: „Ich kenne die Mädels ja fast alle“, sagt er. Und auch, dass es die Anzüge nur für Mädchen gibt, macht ihm nichts: „Der passt trotzdem.“

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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