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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Lokalsport

Spendenaktion: Sportler zahlen für ihre Tore aus eigener Tasche

31.05.2010

HUDE Während der musikalische Europawettbewerb gewonnen ist, fiebert Deutschland schon dem nächsten internationalen Wettbewerb entgegen: In zwölf Tagen startet die Fußball-WM 2010 und der TV Hude weiß, wie er dies für einen guten Zweck nutzen kann: „Kick HIV!“ hieß es nämlich am Sonnabend im „Soccerkasten“ bei der Halle am Huder Bach.

In Zusammenarbeit mit der Hilfsorganisation „Go Ahead!“ organisierten der Turnverein Hude und der Tischtennisverein Oldenburg ein Spendenfußballturnier der besonderen Art – die Sportler spendeten auch selbst. Die Oldenburger Tischtennisspieler kamen per Fahrrad nach Hude, jeder gefahrene Kilometer pro Spieler brachte 50 Cent in die Spendendose.

Dann teilten sich die Sportler in vier Mannschaften – jeweils benannt nach WM-Teilnehmern wie Mexiko oder Brasilien – auf. So stand auf dem Spielplan nicht TV Hude gegen den TB Oldenburg, sondern beispielsweise Brasilien gegen Ghana. Dann spielten sie mit WM-tauglichen Engagement Fußball, auch wenn sie eigentlich auf kleinere Bälle spezialisiert sind.

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Für jedes geschossene Tor spendete der jeweilige Spieler dann erneut 50 Cent. Bei 43 beachtlichen Toren, die allein das Team „Mexiko“ erzielte, kamen schon 21,50€ Euro zusammen. Dieses Geld geht an die sportliche Hilfsorganisation „Go Ahead!“, deren Mitbegründer und Hauptveranstalter Johannes Hillje persönlich vor Ort war.

Seine Organisation richtet gemeinsam mit verschiedenen Sportvereinen in Deutschland vom 28. bis zum 30. Mai die Aktionstage „Kick HIV!“ aus, um auf die Aids-Problematik im südlichen Afrika aufmerksam zu machen und mit den Spenden dort Hilfsprojekte zu starten. Was dies mit der WM zu tun hat? Die findet bekanntlich genau dort statt. Da liegt es nahe, mit Hilfe dieses Spektakels auf die Probleme aufmerksam zu machen. In Hude hatte dieses Vorhaben leider nicht den erhofften Erfolg, denn die Besucher und dementsprechend potenzielle Spender blieben aus.

Die Sportler hatten allerdings trotzdem ihren Spaß dabei, einfach mal in Ruhe ein bisschen „bolzen“ zu können. Das Ergebnis der Spenden war zwar nicht so beachtlich, wie bei einem Benefizkonzert von Bob Geldorf, einen beeindruckenden sozialen Ehrgeiz zeigten die Spieler der Sportvereine trotzdem. Und nicht umsonst heißt es doch: „Kleinvieh macht auch Mist“.

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